Air Ve­hic­le Si­mu­la­tor (AVES)

AVES Motionsimulator
AVES Mo­ti­ons­i­mu­la­tor
Bild 1/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

AVES Motionsimulator

Ein Clus­ter von mehr als 60 Rech­nern er­zeugt die Bil­der für die je­weils 15 hoch­wer­ti­gen LED-Pro­jek­to­ren in den Si­mu­la­to­ren und steu­ert das elek­tri­sche Be­we­gungs­sys­tem mit höchs­ter Prä­zi­si­on.
Fixed Base Simulator
Fi­xed Ba­se Si­mu­la­tor
Bild 2/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Fixed Base Simulator

Für Flug­si­mu­la­tio­nen, die oh­ne Be­we­gungs­ma­nö­ver aus­kom­men, steht der fes­tin­stal­lier­te Si­mu­la­tor zur Ver­fü­gung. Er ver­fügt über 15 LED-Pro­jek­to­ren, die ein Sicht­feld von 240°x 95°be­reit­stel­len.
Flugzeug Simulationscockpit
Flug­zeug Si­mu­la­ti­ons­cock­pit
Bild 3/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Flugzeug Simulationscockpit

Das Si­mu­la­ti­ons­cock­pit des Flug­zeugs ist dem Cock­pit ei­nes Air­bus A320 ori­gi­nal­ge­treu nach­emp­fun­den, kann aber mo­du­lar um wei­te­re An­zei­ge- und Be­dienele­men­te er­gänzt wer­den.
Hubschrauber Simulationscockpit
Hub­schrau­ber Si­mu­la­ti­ons­cock­pit
Bild 4/8, Credit: DLR

Hubschrauber Simulationscockpit

Das Si­mu­la­ti­ons­cock­pit des Hub­schrau­bers ist ei­ne rea­lis­ti­sche Nach­bil­dung ei­nes Eu­ro­co­pter EC135 und kann durch wei­te­re An­zei­ge- und Steu­e­r­ele­men­te mo­du­lar er­gänzt wer­den.
Gebäudeansicht
Ge­bäu­de­an­sicht
Bild 5/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Gebäudeansicht

Ge­bäu­de­an­sicht des AVES Mo­ti­ons­i­mual­tors in Braun­schweig
Operator-Arbeitsplatz
Ope­ra­tor-Ar­beits­platz
Bild 6/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Operator-Arbeitsplatz

Der Ope­ra­tor-Ar­beits­platz im hin­te­ren Be­reich des Si­mu­la­ti­ons-Cock­pits EC135-FHS er­mög­licht ei­ne ef­fek­ti­ve Steue­rung der Si­mu­la­ti­onss­ze­na­ri­en.
Passagierkabine
Pas­sa­gier­ka­bi­ne
Bild 7/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Passagierkabine

Mit dem Ka­bi­nen­mo­dul kön­nen Un­ter­su­chun­gen zum Pas­sa­gier­kom­fort durch­ge­führt wer­den, in­dem bei­spiels­wei­se ver­schie­de­ne Farb­kon­zep­te für un­ter­schied­li­che At­mo­sphä­re wäh­rend des Flugs un­ter­sucht wer­den.
Simulationscockpit A320-ATRA
Si­mu­la­ti­ons­cock­pit A320-ATRA
Bild 8/8, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Simulationscockpit A320-ATRA

Das Si­mu­la­ti­ons­cock­pit A320-ATRA ver­fügt über ei­nen Ope­ra­tor-Ar­beits­platz, von dem die Si­mu­la­ti­ons­stu­di­en be­glei­tet wer­den kön­nen.

Das Simulatorzentrum  des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik in  Braunschweig  besteht aus zwei hochwertigen Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern sowie einer Passagierkabine mit virtueller Außensicht. Forscher untersuchen in den detailgetreu nachgebildeten Cockpits eines A320 und einer EC135 wie Piloten mit neuer Flugtechnik zurechtkommen und wie sich das Pilotentraining im Simulator verbessern lässt.

Heute erforschen wie Piloten und Passagiere morgen fliegen

Die hochmoderne Forschungs- und Simulationsanlage bietet den Piloten und Wissenschaftlern in der Großanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein 240-Grad-Sichtfeld und nahezu reale Flugbedingungen. Das beeindruckende Projektionssystem, die Bewegungsplattform und seine Anpassungsfähigkeit machen die AVES innerhalb der weltweiten Forschungslandschaft einzigartig und bieten Piloten und Passagieren Flüge wie unter realen Bedingungen, ohne dass sie tatsächlich abheben.

Außerdem ist die Anlage sehr gut modifizierbar, da die spezifischen Eigenschaften unterschiedlicher Luftfahrzeuge durch den schnellen Wechsel der Cockpits und die Anpassung der Software auf höchstem Niveau nachgebildet werden können. Das dynamische Verhalten der simulierten Luftfahrzeuge, alle Cockpitanzeigen, die Geräusche, die Vibrationen, die Bewegungen sowie die virtuellen Außensichteindrücke können per Software flexibel an die wissenschaftlichen Fragstellungen angepasst werden.

AVES ermöglicht so die ganzheitliche Erforschung des Fliegens von morgen. Dabei geht es um folgende Fragestellungen:

  • Wie viel zusätzliche Information und Technik vertragen heutige Airliner-Piloten?
  • Wie lässt sich Fluglärm minimieren?
  • Welche Vorteile bringen aktive Sidesticks im Hubschrauber?
  • Wie ist die Akzeptanz völlig neuer Steuerungskonzepte, z.B. Fliegen mit einem Lenkrad?
  • Wie gut sind neue Konfigurationen wie Nurflügler oder Kombinationen aus Starr- und Drehflüglern fliegbar?
  • Wie kann der Flugkomfort für Passagiere weiter verbessert werden und wie kann Flugangst gemindert werden?

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Lei­tung Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Prof. Dr.-Ing. Stefan Levedag
    In­sti­tuts­di­rek­tor
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Flug­sys­tem­tech­nik
    Telefon: +49 531 295-2600
    Fax: +49 531 295-2864
    Lilienthalplatz 7
    38108 Braunschweig
    Kontaktieren

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