Air Vehicle Simulator (AVES)

AVES Motionsimulator
AVES Motionsimulator
Bild 1/4, Bild: DLR (CC-BY 3.0).

AVES Motionsimulator

Ein Cluster von mehr als 60 Rechnern erzeugt die Bilder für die jeweils 15 hochwertigen LED-Projektoren in den Simulatoren und steuert das elektrische Bewegungssystem mit höchster Präzision.

Fixed Base Simulator
Fixed Base Simulator
Bild 2/4, Bild: DLR (CC-BY 3.0).

Fixed Base Simulator

Für Flugsimulationen, die ohne Bewegungsmanöver auskommen, steht der festinstallierte Simulator zur Verfügung. Er verfügt über 15 LED-Projektoren, die ein Sichtfeld von 240°x 95°bereitstellen.

Flugzeug Simulationscockpit
Flugzeug Simulationscockpit
Bild 3/4, Bild: DLR (CC-BY 3.0).

Flugzeug Simulationscockpit

Das Simulationscockpit des Flugzeugs ist dem Cockpit eines Airbus A320 originalgetreu nachempfunden, kann aber modular um weitere Anzeige- und Bedienelemente ergänzt werden.

Hubschrauber Simulationscockpit
Hubschrauber Simulationscockpit
Bild 4/4, Bild: DLR

Hubschrauber Simulationscockpit

Das Simulationscockpit des Hubschraubers ist eine realistische Nachbildung eines Eurocopter EC135 und kann durch weitere Anzeige- und Steuerelemente modular ergänzt werden.

Das Simulatorzentrum  des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik in  Braunschweig  besteht aus zwei hochwertigen Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern sowie einer Passagierkabine mit virtueller Außensicht. Forscher untersuchen in den detailgetreu nachgebildeten Cockpits eines A320 und einer EC135 wie Piloten mit neuer Flugtechnik zurechtkommen und wie sich das Pilotentraining im Simulator verbessern lässt.

Heute erforschen wie Piloten und Passagiere morgen fliegen

Die hochmoderne Forschungs- und Simulationsanlage bietet den Piloten und Wissenschaftlern in der Großanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein 240-Grad-Sichtfeld und nahezu reale Flugbedingungen. Das beeindruckende Projektionssystem, die Bewegungsplattform und seine Anpassungsfähigkeit machen die AVES innerhalb der weltweiten Forschungslandschaft einzigartig und bieten Piloten und Passagieren Flüge wie unter realen Bedingungen, ohne dass sie tatsächlich abheben.

Außerdem ist die Anlage sehr gut modifizierbar, da die spezifischen Eigenschaften unterschiedlicher Luftfahrzeuge durch den schnellen Wechsel der Cockpits und die Anpassung der Software auf höchstem Niveau nachgebildet werden können. Das dynamische Verhalten der simulierten Luftfahrzeuge, alle Cockpitanzeigen, die Geräusche, die Vibrationen, die Bewegungen sowie die virtuellen Außensichteindrücke können per Software flexibel an die wissenschaftlichen Fragstellungen angepasst werden.

AVES ermöglicht so die ganzheitliche Erforschung des Fliegens von morgen. Dabei geht es um folgende Fragestellungen:

  • Wie viel zusätzliche Information und Technik vertragen heutige Airliner-Piloten?
  • Wie lässt sich Fluglärm minimieren?
  • Welche Vorteile bringen aktive Sidesticks im Hubschrauber?
  • Wie ist die Akzeptanz völlig neuer Steuerungskonzepte, z.B. Fliegen mit einem Lenkrad?
  • Wie gut sind neue Konfigurationen wie Nurflügler oder Kombinationen aus Starr- und Drehflüglern fliegbar?
  • Wie kann der Flugkomfort für Passagiere weiter verbessert werden und wie kann Flugangst gemindert werden?

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Leitung Zentrales Investitionsmanagement
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Prof. Dr.-Ing. Stefan Levedag
    Institutsdirektor
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Flugsystemtechnik
    Telefon: +49 531 295-2600
    Fax: +49 531 295-2864
    Lilienthalplatz  7
    38108 Braunschweig
    Kontaktieren

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