Dor­nier 228-212 (D-CF­FU)

Dornier Do 228-212
Dor­nier Do 228-212
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Dornier Do 228-212

Die Dor­nier 228-212 un­ter­stützt den For­schungs­flug­be­trieb des DLR und ge­hört seit 1991 zur Luft­fahr­zeug­flot­te der Ein­rich­tung Flug­ex­pe­ri­men­te.

Das zweimotorige Forschungsflugzeug dient sowohl den Instituten des DLR als auch zahlreichen externen Kunden als Trägersystem für Flugversuche und Experimente. Die Dornier Do 228-212 wurde als ziviles Zubringerflugzeug entwickelt. Die moderne, effiziente Flügelkonstruktion ermöglicht eine hohe Reisegeschwindigkeit, kurze Start- und Landestrecken und eine hohe Reichweite.

Breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten

Die Gestaltung des Flugzeugs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) macht es zu einer idealen Plattform für die flugzeuggetragene Forschung. Aufgrund der einfachen aber stabilen mechanischen Konstruktion und der beiden leistungsstarken Turboprop-Triebwerke ist das Flugzeug hervorragend einsetzbar, auch auf kurzen und sogar unbefestigten Pisten.

Das Forschungsflugzeug Do 228-212 kann optional mit einem Nasenmast ausgerüstet werden und ein Sensorpaket für meteorologische Daten (Temperatur, Druck, Feuchte, Wind) in das Baggage-Compartment aufnehmen. Durch die zweimotorige Auslegung und hohe Reichweite sind längere Überwassereinsätze und Tiefflüge möglich.

Der kastenförmige Rumpfquerschnitt eignet sich hervorragend zur Installation der wissenschaftlichen Racks und auch Außenanbauten (z.B. RADAR-Antennen) werden dadurch erheblich vereinfacht.

Durch die Sauerstoffanlage – sowohl für das Cockpit, wie auch die Kabine – kann die Do 228-212 trotz fehlender Druckkabine- Messeinsätze über 10.000 Fuß (~3000m) durchführen und dabei bis zu 25.000 Fuß erreichen. An den sogenannten Hard-Points am Rumpf sowie an den Tragflächen können Außenlasten, beispielsweise Sensoren, Radar Antennen oder Sonden, angebracht werden. Zudem ermöglichen zwei im Kabinenboden installierte Kameraschächte den Einsatz von Kamerasystemen mit einem uneingeschränkten Blick auf die Erdoberfläche.

Im kastenförmigen Flugzeugrumpf lassen sich Rechner zur Versuchsdurchführung in speziell gefertigten Racks unterbringen, während die bordeigene Elektrik die notwendige Stromversorgung liefert.
Die Dornier 228-212 unterstützt den Forschungsflugbetrieb des DLR und gehört seit 1991 zur Luftfahrzeugflotte der Einrichtung Flugexperimente. Die Großanlage hat sich als robust und zuverlässig erwiesen. Die Ausstattung wurde im Laufe der Jahre stetig modernisiert und weiterentwickelt, so dass dieses Flugzeug auch in Zukunft ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdecken kann.

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