Die Topographie enthüllt einen Doppel-Einschlag am Südpol von Vesta

Die Topographie enthüllt einen Doppel-Einschlag am Südpol von Vesta
Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop ließen erahnen, dass der Südpol des etwa 500 Kilometer großen Asteroiden Vesta etwas abgeplattet sein müsste. Mit den Aufnahmen der Raumsonde Dawn wurde offensichtlich, dass sich dort ein riesiges Einschlagsbecken mit einem Durchmesser von 500 Kilometern befindet. In Anlehnung an die Vestalinnen im alten Rom erhielt es den Namen Rheasilvia. Das DLR berechnete aus Stereo-Bilddaten topographische Karten der Oberfläche Vestas, die das ganze Ausmaß dieser kosmischen Kollision sichtbar machen (rot und weiß: hoch gelegene Gebiete; grün und blau, tiefe Regionen). Der Einschlag hinterließ ein 500 Kilometer großes und teilweise über zehn Kilometer tiefes Becken. Im Zentrum von Rheasilvia befindet sich ein mehr als 20 Kilometer hoher Zentralberg. Überraschend für die Forscher war die Entdeckung eines zweiten, älteren Beckenringes von 400 Kilometer Durchmesser, das den Namen Veneneia erhielt. Im rechten Bild sind die Umrisse von Rheasilvia und Veneneia mit gestrichelten Linien kenntlich gemacht. Mit einem ‚X’ sind die Zentren der Becken markiert.
Credit:

Science/AAAS.

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