23. März 2016

Hö­her, Wei­ter, HA­LO – Be­trei­ber­kon­sor­ti­um tagt erst­ma­lig un­ter neu­em Ver­trag

Grup­pen­bild des Kon­sor­ti­um vor HA­LO
Bild 1/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Gruppenbild des Konsortium vor HALO

Beim Tref­fen des HA­LO-Kon­sor­ti­ums ka­men die Ver­tre­ter der Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG), der Max-Planck-Ge­sell­schaft (MPG), des Karls­ru­her In­sti­tut für Tech­no­lo­gie (KIT), des For­schungs­zen­trum Jü­lich (FZJ), des Geo­for­schungs­zen­trum Pots­dam (GFZ), des Leib­niz-In­sti­tut für Tro­po­sphä­ren­for­schung (TRO­POS), des Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) und na­tür­lich des DLR zu­sam­men.
Be­sich­ti­gung von HA­LO
Bild 2/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Besichtigung von HALO

Die Part­ner hat­ten die Mög­lich­keit das ak­tu­ell voll in­stru­men­tier­te For­schungs­flug­zeug zu be­sich­ti­gen. Erst kürz­lich ist HA­LO von ei­ner er­folg­rei­chen Missi­on aus Kiru­na, Schwe­den, zu­rück­ge­kom­men.
Blick in den Innenraum
Blick in den In­nen­raum
Bild 3/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Blick in den Innenraum

Die Ka­bi­ne von HA­LO misst 11 Me­ter Län­ge, gut 2 Me­ter Brei­te und knapp 2 Me­ter Hö­he. Ne­ben Sitz­plät­zen für Be­sat­zung so­wie For­schungs­team kann die Ka­bi­ne bis zu 15 uni­ver­sel­le Ge­stel­le wis­sen­schaft­li­che Mess­ge­rä­te auf­neh­men. Un­ter dem Rumpf und un­ter den Trag­flä­chen kön­nen zu­sätz­lich Be­häl­ter für wis­sen­schaft­li­che In­stru­men­te an­ge­bracht wer­den.
Flug mit Bel­ly Pod
Bild 4/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Flug mit Belly Pod

Un­ter dem Rumpf so­wie un­ter den Trag­flä­chen von HA­LO kön­nen zu­sätz­lich Be­häl­ter für wis­sen­schaft­li­che In­stru­men­te be­fes­tigt wer­den.

Es war einmal am 20. August 2012, als das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) feierlich der Wissenschaft übergeben wurde. Bei einem Treffen des Betreiberkonsortiums wurde nun im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen auf sehr erfolgreiche Einsatzjahre zurückgeblickt. Das Treffen des Konsortiums hatte zudem noch einen weiteren besonderen Anlass: Die Mitglieder tagten das erste Mal unter einem neuen Konsortialrahmenvertrag, der den Betrieb von HALO für weitere spannende Forschungsjahre sichert.

Dass eine Maschine wie HALO für die Forschung in zahlreichen Gebieten unverzichtbar ist, zeigt der Rückblick auf die vergangenen Jahre. Seit offizieller Inbetriebnahme 2012 kam HALO in zwölf Missionen zum Einsatz – und das rund um den Globus. Gerade erst kehrte das Flugzeug von einem mehrmonatigen Einsatz aus dem schwedischen Kiruna im Rahmen der POLSTRACC / GW-LCYCLE / SALSA-Missionen zurück. "Das DLR-Forschungsflugzeug HALO ist von seinem erfolgreichen Einsatz aus dem hohen Norden Europas zurückgekehrt. Eine Mission, bei der das Flugzeug durch seine Leistungsfähigkeit überzeugen konnte, um die wissenschaftlichen Ziele zu erreichen", erklärt Prof. Rolf Henke, Mitglied des DLR-Vorstands für Luftfahrtforschung und Technologie.

Kooperation mit Vorbildcharakter

Nicht nur das DLR, sondern auch die anderen Konsortialpartner sind sich einig, dass eine Kooperation wie diese zukunftsweisend für weitere gemeinsame Projekte ist. Um exzellente Forschung betreiben zu können, ist die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern von großer Bedeutung. Dies ist mit dem HALO-Konsortium gegeben. Dank einem engen Schulterschluss verschiedener wissenschaftlicher Institutionen können auch in Zukunft spannende und wichtige Erkenntnisse in der Umwelt- und Klimaforschung erlangt werden.

HALO ist ein weltweit einmaliges Forschungsflugzeug. Mit einer maximalen Flughöhe von 15.500 Metern und einer Reichweite von über 8000 Kilometern eröffnen sich neue Möglichkeiten im Bereich der Atmosphärenforschung. Im Rahmen des Treffens hatten die Partner die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck von dem aktuell voll instrumentierten Forschungsflieger zu machen. Die HALO-Konsortialpartner ließen sich von Wissenschaftlern und Crew-Mitgliedern die Besonderheiten in der Kabine und außen am Flugzeug erklären, wie beispielsweise die zahlreichen Lufteinlässe für Messinstrumente und den Unterrumpfbehälter.

Neben dem DLR setzt sich das HALO-Konsortium zusammen aus derDeutschen Forschungsgemeinschaft (DFG),der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), dem Karls­ru­her In­sti­tut für Tech­no­lo­gie), dem Forschungszentrum Jülich (FZJ),dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) sowie dem Leib­niz-In­sti­tut für Tro­po­sphä­ren­for­schung.

Kontakt
  • Fabian Locher
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Kom­mu­ni­ka­ti­on, Re­dak­ti­on Luft­fahrt
    Telefon: +49 2203 601-3959
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  • Katrin Witte
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    For­schungs­flug­ab­tei­lung
    Telefon: +49 8153 28-1357
    Fax: +49 8153 28-1347
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