8. März 2017
3 Millionen Euro Investition

DLR Göt­tin­gen nimmt Su­per-Rech­ner für Flug­zeug­for­schung in Be­trieb

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Bild 1/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

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Neu­er Su­per-Com­pu­ter für die Luft­fahrt­for­schung im DLR Göt­tin­gen.
In­be­trieb­nah­me des neu­en Rech­ners
Bild 2/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Inbetriebnahme des neuen Rechners

Freu­en sich über den neu­en Su­per-Rech­ner (von links): Der Lei­ter des DLR-In­sti­tuts für Ae­ro­elas­tik, Prof. Lo­renz Tichy, DLR-Luft­fahrt­vor­stand Prof. Rolf Hen­ke und Dr.-Ing. Hol­ger Hen­nings.
Investition in High-Tech in Göttingen
In­ves­ti­ti­on in High-Tech in Göt­tin­gen
Bild 3/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Investition in High-Tech in Göttingen

3 Mil­lio­nen Eu­ro wur­den für den neu­en Su­per-Rech­ner am DLR-Stand­ort Göt­tin­gen in­ves­tiert.
Re­chen­leis­tung für si­che­res Flie­gen
Bild 4/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Rechenleistung für sicheres Fliegen

1500mal so schnell wie ein heu­te üb­li­cher PC.

  • DLR nimmt neuen Super-Rechner in Betrieb
  • Flugzeuge sollen damit realistisch berechnet werden

Einen Super-Rechner für die Flugzeugforschung hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen am Mittwoch, 8. März 2017, in Betrieb genommen. Dafür wurden 3 Millionen Euro am Standort investiert. "Damit wird das DLR seiner Rolle als einer der europaweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der aeroelastischen Simulation gerecht", sagte DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke, "das ist ein weiterer Schritt in der Digitalisierung der Luftfahrtforschung".

Für die Entwicklung künftiger Flugzeuge ist eine Simulation der aerodynamischen Flugeigenschaften nötig. Dies ist sehr rechenintensiv, da besonders die Wechselwirkung von bewegten Objekten wie Flügeln mit der umströmenden Luft äußerst komplex ist. „Unser Ziel ist es, mit Computersimulationen der Wirklichkeit des fliegenden Flugzeugs so nahe wie möglich zu kommen“, sagte Dr. Holger Hennings vom DLR-Institut für Aeroelastik. Je mehr Rechenleistung vorhanden ist, desto näher kann man dem Ziel kommen.

Mit dem Hochleistungsrechensystem MARVIN_NG wird die Rechenleistung gegenüber dem bisherigen System vervierfacht. Die Leistung beträgt 239 Tera-Flops, das ist 1500mal so schnell wie ein heute üblicher PC.

Die Luftfahrtforschung ist seit Beginn des Computer-Zeitalters Nutznießer der Rechenmaschinen. Bereits Konrad Zuse, der Erfinder des Computers, nutzte seine ersten Rechner in den 40er Jahren für Aufgaben aus der Luftfahrt.

Der neue Super-Computer soll künftig dabei helfen, Phänomene wie das sogenannte Flattern bei Flugzeugen, Hubschraubern, Turbomaschinen und Windkraftanlagen zu erforschen. Wie eine Fahne im Wind können auch Flugzeugflügel anfangen zu flattern – ein Effekt, der vermieden werden muss. Neben seiner immensen Rechenleistung verfügt das neue Rechen-Cluster über eine hochmoderne Warmwasserkühlung. Energetisch gesehen ist es momentan das effizienteste System dieser Art in Göttingen und setzt deshalb hohe Standards in Bezug auf die Öko-Effizienz.

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    Kom­mu­ni­ka­ti­on Göt­tin­gen und Han­no­ver
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  • Dr.-Ing. Holger Hennings
    Lei­tung Ae­ro­elas­ti­sche Simulation
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