16. November 2017
"Welchen Nutzen bringt die Raumfahrt für Bayern, Deutschland und Europa?"

Dr. Gerd Grup­pe und BD­LI zum Par­la­men­ta­ri­schen Aus­tausch im Baye­ri­schen Land­tag

Grup­pen­bild
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Gruppenbild

Am 15.11.2017 tra­fen sich Ver­tre­ter aus For­schung, In­dus­trie und Wirt­schaft zum Aus­tausch mit dem Aus­schuss für Wirt­schaft und Me­di­en, In­fra­struk­tur, Bau und Ver­kehr, Ener­gie und Tech­no­lo­gie so­wie Mit­glie­dern des Aus­schus­ses für Wis­sen­schaft und Kunst. Im Bild (von links nach rechts): Er­win Hu­ber (MdL, Vor­sit­zen­der Wirt­schafts­aus­schuss), Mar­co R. Fuchs (BD­LI Vi­ze­prä­si­dent Raum­fahrt), Evert Du­dok (Exe­cu­ti­ve Vi­ce Pre­si­dent Com­mu­ni­ca­ti­ons In­tel­li­gence & Se­cu­ri­ty at Air­bus De­fence & Space), Dr. Gerd Grup­pe (Vor­stand DLR, Raum­fahrt­ma­na­ge­ment), Oli­ver Jörg (MdL, Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Wis­sen­schafts­aus­schuss).

  • Informativer Austausch mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie sowie Mitgliedern des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst.
  • Raumfahrt im Umbruch: Dr. Gerd Gruppe informiert zu den Globalen Herausforderungen.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Robotik, Industrie

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führte in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BD­LI - Bun­des­ver­band der Deut­schen Luft- und Raum­fahrt­in­dus­trie) am 15. November 2017 eine gemeinsame Informationsrunde für den Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landtags von Bayern durch.

"Deutschland ist stark in der Raumfahrt und Bayern ist ein starker Teil – mit Großunternehmen, KMUs und Forschung", betont Dr. Gerd Gruppe, DLR Vorstand Raumfahrtmanagement. "Die Schwerpunkte in der Region liegen auf der Erdbeobachtung, Kommunikation, Satellitennavigation und Robotik. Vor allem die Satellitendatenverarbeitung ist eine neu entstehende Branche. Raumfahrt findet – wie früher – nicht nur in den Metropolen statt, sondern in allen Landesteilen."

Begrüßt wurde die Runde von Erwin Huber, MdL, dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses. Unter der Überschrift "Raumfahrt im Umbruch: Globale Herausforderungen und Trends" informierten Gruppe und der BDLI Vizepräsident Raumfahrt, Marco R. Fuchs, die Ausschussmitglieder zu Beginn der Veranstaltung mit Impulsvorträgen über die aktuellen Entwicklungen in der Raumfahrtbranche.

"Raumfahrt ist heute ein wichtiger Bestandteil moderner Gesellschaft. Sie liefert essentielle Beiträge zu Kommunikation, Mobilität, Sicherheit sowie zu Klima- und Umweltschutz", so BDLI Vizepräsident Marco R. Fuchs. "Hoher Innovationsdruck und weltweiter Wettbewerb in diesem strategisch bedeutsamen Technologiezweig erfordern ein stärkeres Nationales Programm für Weltraum und Innovation."

Das DLR investiert mit seinen Programmen in Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land und im Mittelpunkt steht der Nutzen für die Gesellschaft. Dr. Gruppe erläuterte den Ausschussmitgliedern das Engagement des DLR in deren Bundesland. Diese Schwerpunkte spiegeln sich auch in den drei DLR Standorten in Bayern: Flugzeuge der Zukunft sollen leiser sein, weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Abgase produzieren. Für Raumfahrtanwendungen müssen Materialien, Technologien und Bauelemente überdies maximalen Belastungen standhalten. Dazu forscht das DLR in Augsburg in unterschiedlichen Fachbereichen, Standort- und Institutsübergreifend. Das DLR Weilheim ist das Tor zum Weltall. Um mit Raumfahrzeugen kommunizieren zu können, benötigt man Antennenanlagen. Die 1969 am Standort Weilheim in Betrieb genommene Bodenstation des DLR ist das Verbindungsglied zwischen Erde und Satellit. Während eines Satellitenüberflugs stellt die Bodenstation die Kommunikationsverbindung her, die einen gleichzeitigen Datenverkehr in beide Richtungen ermöglicht. Im DLR Ober­pfaf­fen­ho­fensteht unter anderem im Fokus die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, die Erdbeobachtung, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.

Kontakt
  • Miriam Poetter
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Ober­pfaf­fen­ho­fen, Augs­burg, Weil­heim
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 8153 28-2297
    Fax: +49 8153 28-1243
    Münchener Straße 20
    82234 Weßling
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  • Claudia Thüsing
    Bü­ro Ber­lin
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Län­der­po­li­tik
    Telefon: +49 2203 601-4057
    Linder Höhe
    51147 Köln
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