28. August 2018

Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ge­si­ne Meiß­ner be­sucht das DLR in Neu­stre­litz

Prof. Hansjörg Dittus und Gesine Meißner
Prof. Hans­jörg Dit­tus und Ge­si­ne Meiß­ner
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

Prof. Hansjörg Dittus und Gesine Meißner

Am 28. Au­gust 2018 in­for­mier­te sich die Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ge­si­ne Meiß­ner (FDP) am DLR-Stand­ort Neu­stre­litz zum The­ma ma­ri­ti­me Ver­kehrs­tech­nik, Na­vi­ga­ti­on und Si­cher­heit.
MdEP Ge­si­ne Meiß­ner zu Be­such am DLR-Stand­ort Neu­stre­litz
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0).

MdEP Gesine Meißner zu Besuch am DLR-Standort Neustrelitz

Von links nach rechts: Dr. Ralf Zie­bold, DLR-In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on Grup­pen­lei­ter Nau­ti­sche Sys­te­me; Dr. Alex­an­der Born, DLR-Tech­no­lo­gie­mar­ke­ting, Lei­tung Re­gio­nal­bü­ro Ber­lin und Neu­stre­litz; Ha­gen Rein­hold, Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges der FDP, Be­auf­trag­ter für die ma­ri­ti­me Wirt­schaft; Hol­ger Maass, Deut­sches Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum, Ab­tei­lungs­lei­tung Na­tio­na­les Bo­den­seg­ment; Ge­si­ne Meiß­ner, MdEP (FDP); Mi­cha­el vom Baur, Stell­ver­tre­ten­der Lan­des­vor­sit­zen­der der FDP Meck­len­burg-Vor­pom­mern; Prof. Dr. Hans­jörg Dit­tus, DLR-Vor­stand Raum­fahrt­for­schung und -tech­no­lo­gie; Dr. Al­brecht Wei­der­mann, Lei­tung DLR_School_Lab Neu­stre­litz; Dr. Flo­ri­an Da­vid, stv. In­sti­tuts­di­rek­tor DLR-In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on; Dr. Jens Ber­der­mann, DLR-In­sti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on, Na­vi­ga­ti­on; Dirk Beck­mann, DLR-Bü­ro Brüs­sel

Am 28. August 2018 besuchte Gesine Meißner (FDP), Mitglied des Europäischen Parlaments, den Standort Neustrelitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Als Forschungsstelle Maritime Sicherheit bietet das DLR Neustrelitz mit seiner Ausrichtung auf satellitengestützte Echtzeitsysteme und maritime Verkehrstechnik viele Anknüpfungspunkte für meine Arbeit als Europaabgeordnete und Botschafterin für Meerespolitik", sagte Meißner bei ihrer Ankunft. Sie wurde von Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstandsmitglied für den Bereich Raumfahrtforschung und -technologie, begrüßt: "Am DLR-Standort Neustrelitz nutzen wir die Synergien zwischen den hier ansässigen Instituten und Einrichtungen, um unter anderem gemeinsam an maritimen Forschungsthemen zu arbeiten. Indem wir die unterschiedlichen Kompetenzen nutzen - vom Empfang und der Verarbeitung von Satellitendaten bis zur Nutzung der Daten zur hochgenauen Positionierung von Schiffen - können wir zu verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Umweltschutz, Sicherheit oder wirtschaftlichem Schiffsverkehr beitragen."

Maritime Forschung vor Ort

MdEP Gesine Meißner ist seit 2014 Präsidentin der Intergroup Seas, Rivers, Islands and Coastal Areas (Searica) des Europäischen Parlaments und wurde in diesem Jahr zur Sondergesandten für Meerespolitik ernannt. Beim DLR informierte sich die Europaabgeordnete unter anderem über die Arbeit der For­schungs­stel­le Ma­ri­ti­me Si­cher­heit, in der Wissenschaftler der Abteilung Nautische Systeme des In­sti­tuts für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Na­vi­ga­ti­on sowie der Arbeitsgruppe Maritime Sicherheit des DLR - Deut­sches Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum (DFD) gemeinsam an Verfahren und Methoden zur Erhöhung der Sicherheit des Schiffsverkehrs auf den Weltmeeren arbeiten. Im Institut für Kommunikation und Navigation arbeiten die Experten des DLR außerdem daran, Navigationssysteme robuster gegen Angriffe von außen zu machen. Für den Fall, dass die Satellitennavigation nicht störungsfrei funktioniert, entwickeln sie terrestrische Backup-Systeme für Schiffe.

Während des Besuchs diskutierte Prof. Dittus mit Meißner auch über den europäischen Satellitennavigationsdienst Galileo. Die Satellitenflotte wird vom Galileo-Kontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen aus gesteuert. Am Standort Neustrelitz ist die Weiterentwicklung und Nutzung von Satellitennavigationssystemen wie Galileo ein Schwerpunkt im Bereich satellitengestützte Navigation.

Vom Weltraumwetter zur Nachwuchsförderung

Eine weitere Station der Besichtigung war das IMPC, der permanente Ionosphären-Wetterservice des DLR. Dort forschen Experten an den Ursachen und Auswirkungen des sogenannten Weltraumwetters und liefern spezifische Informationen über den aktuellen Zustand der Ionosphäre. Dem IMPC angeschlossen ist die einzige europäische Empfangsstation des globalen Echtzeit-Sonnenwindbeobachtungsnetzwerks. Es ist geplant - als Teil eines europäischen Konsortiums - ein Weltraumwetterzentrum zur Unterstützung der Luftfahrt aufzubauen.

Im DLR_School_Lab Neustrelitz erhielt die Europaabgeordnete Einblick in die Nachwuchsförderung des DLR. In diesem außerschulischen Lernort bekommen Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, sich naturwissenschaftliche und technische Themen mittels Experimenten selbst zu erschließen.

Kontakt
  • Julia Heil
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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    Linder Höhe
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