29. Januar 2019

NRW-Innenminister Reul informiert sich über DLR-Themen der polizeilichen Sicherheitsforschung und des Brand- und Katastrophenschutzes

NRW-Innenminister Reul am UAV aus Projekt Live-Lage
NRW-Innenminister Reul am UAV aus Projekt Live-Lage
Bild 1/3, Quelle: ©DLR.

NRW-Innenminister Reul am UAV aus Projekt Live-Lage

Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul und Frau Dr. Daniela Lesmeister (Leiterin der Polizeiabteilung im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen) vor dem unbemannten Fluggerät (UAV) aus dem Kooperationsprojekt Live-Lage der Feuerwehr Duisburg mit dem DLR-Institut für Optische Sensorsysteme aus Berlin-Adlershof.

V.l.n.r.: Ralf Berger DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, Frau Dr. Daniela Lesmeister (Leiterin der Polizeiabteilung im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen), Herbert Reul (Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Dennis Göge (DLR Programmkoordinator Sicherheitsforschung), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR).

Empfang im :envihab
Empfang im :envihab
Bild 2/3, Quelle: ©DLR.

Empfang im :envihab

Empfang des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen Herbert Reul im :envihab

V.l.n.r.: Herbert Reul (Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen), Ralf Berger (DLR-Institut für Optische Sensorsystem aus Berlin-Adlershof), Klaus Hamacher (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR), Dr. Martin Hellmann (DLR-Koordinator zivile Sicherheitsforschung und Dual-Use), Dr. Dennis Göge (DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung)

Präsentation des Projekts Live-Lage
Präsentation des Projekts Live-Lage
Bild 3/3, Quelle: ©DLR.

Präsentation des Projekts Live-Lage

Ralf Berger vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme präsentiert NRW-Innenminister Herbert Reul das Projekt Live-Lage, ein Kooperationsprojekt des DLR mit der Feuerwehr Duisburg.

Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am 28. Januar 2019 gemeinsam mit Dr. Daniela Lesmeister, Leiterin der Abteilung 4 -Polizei- im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR), um sich über die DLR-Themen der polizeilichen Sicherheitsforschung und des Brand- und Katastrophenschutzes zu informieren. Der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DLR, Klaus Hamacher, und der DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung, Dr. Dennis Göge, begrüßten den Minister und die Abteilungsleiterin am DLR-Standort in Köln.

Breites Spektrum: Zivile Sicherheitsforschung

Der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen und seine Abteilungsleiterin erhielten einen detaillierten Einblick in die DLR-Aktivitäten mit dem Schwerpunkt der zivilen Sicherheitsforschung. Im Fokus standen dabei u.a. eine Demonstration des Institutes für Optische Sensorsysteme zur optischen Aufklärung und Lageerfassung im Rahmen von Einsätzen unterschiedlicher Sicherheitskräfte. Darüber hinaus präsentierte das Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr Ansätze und Verfahren zur Optimierung von Polizeibestreifungen und zur Systemanalyse von Flughäfen. "Die hier vorgestellten Projekte zeigen, welche Möglichkeiten der technische Fortschritt auch für die Sicherheitsbehörden bereithält. Die Forschung des DLR in diesem Bereich ist wichtig, denn sie schützt die Menschen in Nordrhein-Westfalen direkt vor Kriminalität und Gefahr", zeigte sich Innenminister Reul beeindruckt.

Schutz terrestrischer Infrastrukturen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 8. November 2018 63,4 Millionen Euro für den Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen für das DLR, vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Haushaltsgesetz 2019, freigegeben. Bestandteil dieses Pakets ist auch das DLR-Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen, das im Rhein-Sieg-Kreis aufgebaut werden soll und für das das Bundesland NRW eine Anschubfinanzierung von 30 Mio. Euro bereitstellen wird. "Nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch die Gesellschaft hängen von funktionierenden Verkehrs- und Energieinfrastrukturen und auch von einem funktionierenden Notfall- und Rettungswesen an", unterstrich DLR-Programmkoordinator Göge die Bedeutung der Maßnahme im Bundesland NRW, über deren inhaltliche Ausrichtung im Rahmen des Besuchs diskutiert wurde.

Hintergrund: DLR Sicherheitsforschung

In der DLR-Sicherheitsforschung werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft, Industrie und internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als zwanzig DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Kontakt
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    Leitung Media|Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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    Telefax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
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  • Dr. Dennis Göge
    Programmkoordinator Sicherheitsforschung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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