29. März 2019

DLRmagazin 160 - Werkzeug für die neue Welt: From Big to Smart

Der schnellste – ausschließlich für die Luftfahrtforschung – genutzte Rechner Europas
DLR Magazin 160
Bild 1/1, Quelle: DLR/Thomas Ernsting.

DLR Magazin 160

Der schnellste ausschließlich für die Luftfahrtforschung genutzte Rechner Europas steht am DLR Göttingen. Der Computer ist das Kernstück des Simulationszentrums CASE (Center for Computer Applications in Aerospace Science and Engineering)

Man sieht es nicht, hört es kaum und kann es nicht greifen. Doch ist hocheffizient. Das Werkzeug der Zukunft ist verborgen in Rechnern und entsteht in abstrakt denkenden Köpfen. Software, Simulation, Data Science sind die Stichworte. Langweilig? Alles andere als das!

Im Frühjahrsmagazin ist zu lesen, wie Datenspezialisten Unmengen von Informationen verschiedenster Quellen erfassen, verknüpfen, kombinieren und schließlich handfestes Wissen herausfiltern. Für Mobilität, Energie, Gesundheits- und Umweltpolitik und viele Produktionszweige wie beispielsweise den Flugzeugbau, ist diese Wissen außerordentlich wertvoll. Zu abgehoben? – Wir können auch anders: Geradezu bodenständig, obwohl damit in die Luft gegangen wird, wirkt das, was zwei Forscher aus dem DLR Stuttgart machen: Sie "flicken" Flugzeugbauteile. Wenn sie einen Schaden beheben, dann sieht das zwar aus wie das Reparieren mit einem Aufbügelflicken, ist aber dennoch Hightech. Da der Flügel aus einem Hochleistungsverbundwerkstoff besteht, gibt es bislang nur die Alternative, das Bauteil komplett zu ersetzen. Aber dank der mutigen Unternehmensgründer von msquare ist eine Reparatur nun möglich.
 
Mut gehört sicher auch dazu, die Heimat zu verlassen und auf die andere Seite der Erde zu gehen. Justin Hardi kam von Australien ins schwäbische Lampoldshausen, um an Raketentriebwerken zu forschen. Lernen Sie ihn und seinen Tanz mit der Flamme kennen. Tja, und was wäre ein Magazin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt im Jahr 50. Jubiläums der Mondlandung ohne dieses Thema. Wir betrachten das Ereignis wissenschaftlich und lassen einen Zeitzeugen zu Wort kommen: Stefan Aust. Hinweise auf Veranstaltungen, Bücher und interessante Websites gibt es natürlich wie gewohnt. Und falls Sie ins Museum wollen: Das Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe empfiehlt sich.

Das DLRmagazin 160 erscheint auch wieder in Englisch.

Kontakt
  • Cordula Tegen
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 2203 601-3876
    Telefax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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