19. August 2019

Bundestagsabgeordneter Jarzombek zu Besuch im DLR

Foto DLR-Vorstandsmitglied Klaus Hamacher und MdB Thomas Jarzombek vor der Zentrifuge im :envihab.
DLR-Vorstandsmitglied Klaus Hamacher und MdB Thomas Jarzombek vor der Zentrifuge im :envihab.
Bild 1/1, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

DLR-Vorstandsmitglied Klaus Hamacher und MdB Thomas Jarzombek vor der Zentrifuge im :envihab.

Am 16. August 2019 besuchte der Bundestagsabgeordnete und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek, mit einer Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis Düsseldorf das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR, begleitete die Gäste bei ihrem Besuch der größten Forschungseinrichtung in Nordrheinwestfalen.

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  • Politik

Am 16. August 2019 besuchte der Bundestagsabgeordnete und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek, mit einer Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis Düsseldorf das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR, begleitete die Gäste bei ihrem Besuch der größten Forschungseinrichtung in Nordrheinwestfalen.

Während des dreistündigen Rundgangs lernten die Besucher Schwerpunkte der aktuellen DLR-Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort Köln kennen. Dr. Melanie von der Wiesche vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin stellte die Forschungseinrichtung :envihab vor. Das :envihab ist eine medizinische Forschungsanlage, in der die Wirkung verschiedenster Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden. Im Vordergrund stehen Forschungsfragen, die sich mit dem Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen befassen. Das modulare Haus-in-Haus-Prinzip ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Module und ihrer technischen Ausstattung vor Ort, ohne das Gebäude zu verlassen. Auf rund 3500 Quadratmetern Nutzfläche können dauerhaft bis zu zwölf Probanden den gleichen kontrollierten Umweltbedingungen ausgesetzt werden. :envihab ist so ausgelegt, dass große Trainings- oder Simulationsgeräte installiert werden können. Besondere Merkmale sind die Humanzentrifuge sowie Sauerstoffreduktionsbereiche und eine Druckkammer, in der Höhen bis zu 5500 Meter simuliert werden können.

MdB Jarzombek betonte die Wichtigkeit der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. "Als Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt schätze ich ganz besonders die Innovationen des DLR für staatliche und gesellschaftliche Anwendungsbereiche".

Bei einem Rundgang im Astronautenzentrum der europäischen Raumfahrtagentur ESA erläuterte Dr. Rüdiger Seine, Leiter des Space Training Teams, spezielle Aspekte des Astronautentrainings und aktuelle Fragen der bemannten Raumfahrt. Ein besonderes Highlight für die Besuchergruppe war es, die Trainingsmodule der Internationalen Raumstation (ISS) von innen erleben zu können und einmal das Gefühl zu haben, sich selbst in einer Raumstation zu befinden.

Ein Einblick in die Arbeiten des DLR-Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) gab Dr. Stephan Ulamec. Experimentanlagen im Columbus-Labor auf der Internationalen Raumstation ISS arbeiten weitgehend automatisch oder werden von der Erde aus ferngesteuert. Damit die Wissenschaftler den Verlauf ihrer Experimente direkt überwachen oder auch per Tele-Operation interaktiv eingreifen können, gibt es in Europa fünf spezielle Nutzerunterstützungszentren – eins davon das MUSC im DLR. Jedes hat sich auf eine bestimmte Forschungsdisziplin spezialisiert und ist in einem anderen ESA-Mitgliedsstaat angesiedelt. Diese Unterstützungszentren sind die Verbindung zwischen den Experimentanlagen im All und den Wissenschaftlern und Ingenieuren am Boden. Die Beteiligungen des MUSC an den Weltraummissionen "Hayabusa" und der Mars-Mission "In-Sight" rundeten das Programm ab.

Kontakt
  • Michel Winand
    Kommunikation Köln, Bonn, Jülich, Rheinbach und Sankt Augustin
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 2203 601-2144
    Linder Höhe
    51147 Köln
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