2. September 2019

NRW Staats­se­kre­tär Dam­mer­mann be­sucht DLR in Jü­lich

Besuch an der künstlichen Sonne "Synlight"
Be­such an der künst­li­chen Son­ne "Syn­light"
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Besuch an der künstlichen Sonne "Synlight"

Si­mo­ne Haf­ner (MWI­DE), Staats­se­kre­tär Chri­stoph Dam­mer­mann (MWI­DE), Prof. Dr. Bern­hard Hoff­schmidt (DLR), Dr. Rolf-Die­ter Fi­scher (DLR). (v. l. n.r.)
  • Schwerpunkte: Politik, Energie

Der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), Christoph Dammermann, war am Freitag, den 30. August 2019, zu Gast beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich.

In Begleitung des DLR-Standortleiters, Dr. Rolf-Dieter Fischer und des Direktors des DLR-Instituts für Solarforschung, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Hoffschmidt informierte sich der Staatssekretär über den neuesten Stand der DLR-Energieforschung in NRW.

Den Auftakt bildete die weltweit größte künstliche Sonne "Synlight". Mit deren Hilfe testen die Jülicher Forscher beispielsweise Prozesse für die solare Herstellung von Wasserstoff sowie neue Technologien für den Einsatz in Solarkraftwerken. Synlight besteht aus 149 Xenon-Kurzbogenlampen, deren Lichtspektrum dem der Sonne ähnelt. Die künstliche Sonne ermöglicht konstante und wiederholbare Testbedingungen in einem industrienahen Maßstab.

Wie der Betrieb eines Solarturmkraftwerks aussieht, erfuhr Staatssekretär Dammermann am DLR-Solarturm. Rund 2000 Solarspiegel (Heliostate) reflektieren hier das Sonnenlicht auf die Strahlungsempfänger eines 60 Meter hohen Turms. Dabei werden Temperaturen von weit über 900 Grad Celsius erreicht. Diese Wärme wird in kommerziellen Solarturmkraftwerken zur Stromproduktion oder Wärmespeicherung genutzt. Im DLR-Solarturm Jülich dienen die gebündelten Solarstrahlen dem Test und der Qualifizierung von Kraftwerkskomponenten sowie zur Entwicklung neuer solarthermischer Verfahren. In Jülich hat zudem der Bau eines zweiten Multifokusturms begonnen, der einen effektiveren Testbetrieb ermöglichen wird.

Christoph Dammermann zeigte sich sehr interessiert am neuesten Stand der Forschung in NRW sowie deren Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft.

Kontakt
  • Michel Winand
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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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