12. September 2019

DLR prä­sen­tiert Lö­sun­gen zum Schutz der Be­völ­ke­rung und der Be­wäl­ti­gung von Kri­sen

Vortrag über die Beiträge des DLR
Vor­trag über die Bei­trä­ge des DLR
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Vortrag über die Beiträge des DLR

v.l.: Prof. Dr. Ste­fan Dech; Di­rek­tor Deut­sches­Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum, DLR) Prof. Eh­ren­freund (Vor­stands­vor­sit­zen­de DLR), Klaus-Pe­ter Willsch MdB (Vor­sit­zen­der der Par­la­ments­grup­pe Luft- und Raum­fahrt)

Schwerpunkt(e): Sicherheitsforschung, Erdbeobachtung

Am 11. September 2019 sprachen Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Prof. Dr. Stefan Dech, Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR, beim gemeinsamen Info-Lunch der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt und des Forums Luft- und Raumfahrt e.V.  über die Beiträge des DLR zur Lösung globaler Herausforderungen und zum Schutz der Zivilbevölkerung.

Prof. Ehrenfreund führte in der gemeinsamen Veranstaltung der Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt und des Forums Luft- und Raumfahrt e.V. zunächst in die Struktur des DLR und die strategische Ausrichtung seiner Arbeit ein. Im Anschluss gab Prof. Dech einen Überblick über die Arbeit des Earth Observation Center des DLR sowie des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI).

Am Beispiel der Unterstützung der Einsatzkräfte im Kampf gegen Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern im Sommer 2019 veranschaulichte Prof. Dech, welchen Beitrag satellitengestützte Informationen bei der Gefahrenabwehr leisten. So konnte anhand verschiedener ZKI-Karten die Gefahrenlage besser eingeschätzt werden. Genutzt wurden hierfür unter anderem Daten verschiedener satellitengestützter Sensoren. Das ZKI trug diese optischen und thermalen Daten zusammen und erstellte aktuelle Lagebildkarten der betroffenen Region.

Als ein weiteres Beispiel stellte Prof. Dech vor, wie das ZKI Regionen durch aktuelle Lagekarten unterstützt, die von tropischen Wirbelstürmen betroffen sind. Auch Umweltschäden, verursacht beispielsweise durch das Austreten von Giftstoffen in Flussläufe, können mit Hilfe der Satellitentechnologie dokumentiert werden. Diese Informationen werden von Ersthelfern und Katastrophenschützern genutzt, um Krisen einzudämmen und Hilfe zu leisten.

Die Teilnehmer am Info-Lunch  zeigten sich beeindruckt von den technologischen Möglichkeiten, die zur Krisenbewältigung und zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

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