2. Oktober 2019
Wenn das Rheinland wüsste, was das Rheinland weiß

Parlamentarischer Abend der Metropolregion Rheinland

Parlamentarischer Abend der Metropolregion Rheinland
Parlamentarischer Abend der Metropolregion Rheinland
Bild 1/1, Quelle: ©Metropolregion Rheinland e.V.

Parlamentarischer Abend der Metropolregion Rheinland

Parlamentarischer Abend der Metropolregion Rheinland

"Die Metropolregion Rheinland als Forschungs- und Bildungsstandort Nummer 1 in Deutschland? Wenn das Rheinland wüsste, was das Rheinland weiß!" unter diesem Motto stand am 24. September 2019 der Parlamentarische Abend der MRR, auf dem sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit ausgewählten Forschungsprojekten präsentierte.

Auf dem Abend, der von der Vorsitzenden der Metropolregion, der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, eröffnet wurde, präsentierte die Metropolregion eine vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln durchgeführte Vergleichsstudie zwischen der Metropolregion Rheinland und anderen Metropolregionen in Deutschland in den Bereichen Forschung und Bildung.

Im Rheinland gibt es eine deutschlandweit einzigartige Hochschul- und Forschungslandschaft mit sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten und exzellenten Voraussetzungen für einen Wissens- und Technologietransfer. Dass dieser die Grundlage auch für die Wirtschaftskraft und die Innovationsfähigkeit der Region ist, stellte Professor Günther Schuh, Geschäftsführer der RWTH Aachen Campus GmbH, in seinem Impulsvortrag den Gästen eindrucksvoll vor.

Das Rheinland ist in Bezug auf Forschung und Bildung in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt, bietet beste Bedingungen für Studierende und Forschende, dies sind nur einige der Ergebnisse der Studie. Die Voraussetzungen, damit das Rheinland ein forschungsstarker und innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bleibt und als Magnet für hochqualifizierte Fachkräfte noch attraktiver wird, verdeutlicht der Leiter der Arbeitsgruppe Forschungs- und Bildungsdialog Michael F. Bayer: "Die Voraussetzung, um in noch mehr Feldern Nummer 1 zu werden sind gut. Aber wir dürfen nicht nur Durchlauferhitzer für junge hochqualifizierte Menschen sein, sondern müssen deren Potential auch im Rheinland entfesseln. So müsse z.B. das Profil der Metropolregion Rheinland geschärft werden. Es gilt, die vorhandenen Potentiale deutlich zu machen und die nationale Vermarktung zu intensivieren. FuE Ansiedlungen müssen ebenso wie Gründer und Start Ups optimale Standortbedingungen bei uns finden. Der Wissenstransfer, insbesondere in dem Mittelstand sollte verbessert werden."

Das DLR mit Sitz des Vorstands in Köln, seinen Instituten in Jülich und im Rhein-Sieg-Kreis sowie dem Raumfahrtmanagement und den Projektträgern am Standort Bonn ist ein wichtiger Akteur in der Metropolregion Rheinland. Neben seinen Forschungstätigkeiten ist das DLR aber auch Ansprechpartner für innovationsfreudige Unternehmen und "Lieferant" für konkrete und innovative Lösungen.

An diesem Abend stellte das DLR Projekte aus der Energieforschung vor: Eine 3D-Animation lud die Besucher zu einem virtuellen Rundgang auf dem Gelände des Solarturms in Jülich ein. Mit dem neuen Multifunktionsturm intensiviert das DLR die Forschung an solarthermischen Technologien, die für die Entwicklung von Wärmespeicherkraftwerke im Rahmen der Energiewende genutzt werden können.

Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter des DLR-Technologiemarketing, und sein Team begrüßten zahlreiche Besucher am DLR-Stand und nutzen die Möglichkeit zum Networking.

Die Vergleichsstudie Forschungs- und Bildungsstandort Rheinland ist hier online verfügbar.

Kontakt
  • Vanadis Weber
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Länderpolitik
    Telefon: +49 2203 601-3068
    Telefax: +49 2203 601-4053
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren

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