10. Februar 2020

EU-Abgeordneter Nienaß zu Besuch im DLR

Europaparlament Abgeordneter Niklas Nienaß zu Besuch im Raumfahrtmanagement mit Dr.-Ing. Walther Pelzer vor Orion
MdeP Nienaß bei seinem Besuch im DLR-Raumfahrtmanagement in Bonn.
Bild 1/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

MdeP Nienaß bei seinem Besuch im DLR-Raumfahrtmanagement in Bonn.

v.l.n.r. Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstand für Raumfahrtmanagement; Niklas Nienaß, Mitglied des Europäischen Parlaments

Europaparlament Abgeordneter Niklas Nienaß begleitet von DLR-Vorstand für Energie- und Verkehrsforschung Prof. Dr. Karsten Lemmer, bei einer Führung der Energieforschungsanlagen
Nienaß bekommt Einblicke in die Energieforschung am Standort Köln.
Bild 2/2, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Nienaß bekommt Einblicke in die Energieforschung am Standort Köln.

DLR-Vorstand für Energie- und Verkehrsforschung Prof. Dr. Karsten Lemmer gibt MdeP Niklas Nienaß einen Einblick in die DLR-Energieforschung am Standort Köln. v.l.n.r. Julian Schönbeck, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Energie, Klimaschutz und Bergbau der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW; Christian Ertler, PD-E; Karsten Lemmer, VO-U; Niklas Nienaß, MEP; Tim Schloesser, Assistent Niklas Nienaß MEP; Uwe Moeller, PC-BBX; Thomas Bauer, Institut TT

Der Europaabgeordnete Niklas Nienaß hat am sechsten und siebten Februar 2020 das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an den Standorten Köln und Bonn besucht. Auf seinem Rundgang wurde der Abgeordnete der Grünen Europafraktion (GRÜNE/EFA) von den DLR-Vorstandsmitgliedern Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer (Energie- und Verkehrsforschung) sowie Dr.-Ing. Walther Pelzer (Raumfahrtmanagement) begleitet.

Nienaß ist im Europäischen Parlament Repräsentant Mecklenburg-Vorpommerns und arbeitet dort im Kultur-Ausschuss (CULT) und koordiniert die Arbeit seiner Fraktion im Ausschuss für Regionale Entwicklung (REGI). Am ersten Tag seines Informationsbesuchs beim DLR informierte er sich eingehend über die Forschungsarbeiten im Bereich der Energieforschung.

Einblicke in die Energieforschung

Prof. Lemmer stellte dem Mitglied des europäischen Parlaments die große Bandbreite des Energieforschungsportfolios vor. Beginnend mit der CO²-freien Herstellung von Wasserstoff und Solar Fuels am Sonnenofen des DLR-Instituts für Solarforschung, über das DLR-Kompetenzzentrum CeraStorE zur Materialentwicklung für Solarkraftwerke und die Erforschung solarer Brennstoffe, der Testanlage TESIS zur thermischen Energiespeicherung mit Salzschmelzen des DLR-Institutes für Technische Thermodynamik bis hin zu Brückentechnologien wie emissionsarmen Gasturbinen am DLR-Institut für Antriebstechnik.

Für die Erde im All

Am Nachmittag stellte Prof. Jordan, in Vertretung von Prof. Dittus, die DLR Raumfahrtforschung anhand der Arbeiten des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin und der Forschung in der Schwerelosigkeit, des Raumfahrtnutzerunterstützungszentrums (MUSC) vor. Darüber hinaus wurden die Beiträge des forschenden DLR zu den EU-Flaggschiffprogrammen Galileo (u.a. Galileo Kontrollzentrum) und Copernicus diskutiert.

Der zweite Besuchstag führte Niklas Nienaß zum DLR-Raumfahrtmanagement nach Bonn, wo er von Dr. Pelzer willkommen geheißen wurde. Zunächst führte Dr. Pelzer in die hoheitlichen Aufgaben des Hauses ein. Danach stellten Experten ausgewählte Raumfahrtprogramme und –missionen der EU vor, an denen sich Deutschland beteiligt. Dazu gehörten etwa die Raumfahrtforschung im EU-Förderprogramm Horizon 2020, das europäische Satellitennavigationssystem Galileo oder Copernicus, das größte Erdbeobachtungsprogramm Europas. Copernicus liefert Geoinformationen für viele verschiedene Bereiche, wie etwa die Klimaforschung, die Umweltbeobachtung oder Anwendungen in der Forst- und Landwirtschaft. Nienaß betonte, wie wichtig die Möglichkeiten seien, die diese Programme für den weltweiten Klimaschutz bieten.

Besonderes Interesse zeigte Nienaß auch an den Themen Weltraumrecht und nachhaltige Nutzung des Weltraums. Im Hinblick auf die EU-Weltraumverordnung, die während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 verabschiedet werden soll, werden der Abgeordnete Nienaß und das DLR-Raumfahrtmanagement ihren Austausch zu diesen Themen weiter vertiefen.

Kontakt
  • Dr. Uwe Möller
    Leitung Büro Brüssel
    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)

    EU-Politik (v.a. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation)
    Telefon: +32 2 5000-842
    Fax: +32 2 5000-840
    Rue du Trone  98
    1050 Brüssel
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