8. Oktober 2020

Bran­den­bur­gi­sche Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Schü­le be­sucht DLR-Stand­ort Cott­bus

Ministerin Dr. Manja Schüle zu Besuch am DLR-Standort Cottbus
Mi­nis­te­rin Dr. Man­ja Schü­le zu Be­such am DLR-Stand­ort Cott­bus
Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Ministerin Dr. Manja Schüle zu Besuch am DLR-Standort Cottbus

Das In­sti­tut für CO2-ar­me In­dus­trie­pro­zes­se ist das ers­te DLR-In­sti­tut in Bran­den­burg.
  • Brandenburgische Wissenschaftsministerin Schüle besucht DLR-Standort Cottbus.
  • Institut für CO2-arme Industrieprozesse ist das erste DLR-Institut in Brandenburg.
  • Im Fokus stehen Technologien, um industrielle Prozesse so zu gestalten, dass diese weniger CO₂ ausstoßen.
  • Schwerpunkte: Energie, Energiespeicher, Prozesstechnik

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Dr. Manja Schüle hat am 7. Oktober 2020 den Standort Cottbus des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das dort angesiedelte Institut für CO₂-arme Industrieprozesse besucht. Die Ministerin erhielt dabei einen Einblick in das Institut, dessen wissenschaftliche Schwerpunkte und die regionale Vernetzung mit weiteren Forschungseinrichtungen in der Lausitz.

Das erste DLR-Institut im Bundesland Brandenburg wurde im Sommer 2019 ins Leben gerufen. Im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung von Technologien, um industrielle Prozesse so zu gestalten, dass diese weniger CO₂ ausstoßen.

Technologien für die Energiewende: Hochtemperaturpumpen und Wärmespeicherkraftwerke

Ob in Kraftwerken für Strom und Wärme oder für die Herstellung von Stahl, Aluminium, Zement und von chemischen wie erdölbasierten Produkten – die dahinterstehenden Prozesse sind sehr komplex und energieintensiv. Ziel der DLR-Forschungsarbeiten ist es, diese Prozesse nachhaltiger und effizienter zu gestalten, damit einen Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele zu leisten und so auch die Zukunftsfähigkeit dieser Industrien zu sichern.

Dazu untersucht das DLR zum Beispiel Konzepte für Hochtemperaturwärmepumpen. Sie sind eine Option, um Strom und Wärme im großtechnischen Bereich zu koppeln und so besonders effizient zu nutzen. Gleichzeitig ermöglichen sie neuartige Ansätze wie Wärmespeicherkraftwerke: Das sind umgebaute Kohlekraftwerke, die statt fossiler Rohstoffe erneuerbare Energiequellen nutzen, zum Beispiel Sonnen- oder Windkraft. Mit diesen Schwerpunkten erweitert das Institut in Cottbus die umfassenden Aktivitäten des DLR im Bereich der nachhaltigen Erzeugung und Speicherung von Energie.

Wirtschaftsregion Lausitz: Hightech und Fachkräfte für die Zukunft

Prof. Uwe Riedel, kommissarischer Leiter, führte die Ministerin und ihre Delegation durch die Labor- und Büroräume des im Aufbau befindlichen Instituts. Aktuell arbeiten dort bereits 26 Beschäftige. In den nächsten Jahren soll das Institut auf rund 120 Personen wachsen, von denen jeweils 60 Mitarbeiter am Standort Cottbus und 60 Mitarbeiter am Standort Zittau arbeiten werden. Das DLR-Institut kooperiert bereits erfolgreich mit den Forschenden der benachbarten Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sowie der Hochschule Zittau/Görlitz. Es entwickelt sich so zu einem wichtigen Akteur der Wirtschaftsregion Lausitz, die verstärkt nationale wie internationale Fachkräfte anziehen will.

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