23. März 2021
Copernicus – neue Dimensionen in der Erdbeobachtung

Künst­li­che In­tel­li­genz im Ein­satz für die Raum­fahrt

Auftakt zum Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus
Auf­takt zum Na­tio­na­len Fo­rum für Fer­ner­kun­dung und Co­per­ni­cus
Bild 1/2, Credit: Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus/Dirk Michael Deckbar/Event Consult GmbH

Auftakt zum Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus

Dr. Walt­her Pel­zer, Vor­stand und Lei­ter der Deut­schen Raum­fahr­t­agen­tur im DLR, und Mat­thi­as Pe­tsch­ke, Di­rek­tor Welt­raum Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on DG DE­FIS, ha­ben auf dem Na­tio­na­len Fo­rum für Fer­ner­kun­dung und Co­per­ni­cus am 23. März 2021 die Be­deu­tung der Fer­ner­kun­dung be­tont. Die vir­tu­el­le Ver­an­stal­tung ist mit mehr als 1.000 Teil­neh­mern sehr gut be­sucht.
Die Keynote-Speaker des Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus
Die Keyno­te-Spea­ker des Na­tio­na­len Fo­rums für Fer­ner­kun­dung und Co­per­ni­cus
Bild 2/2, Credit: Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus/Dirk Michael Deckbar/Event Consult GmbH

Die Keynote-Speaker des Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus

Die Keyno­te-Spea­ker des Na­tio­na­len Fo­rums für Fer­ner­kun­dung und Co­per­ni­cus zu­sam­men auf ei­nem Bild (von links nach rechts): Oben: Uwe Fei­ler, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL), Dr. Ta­ma­ra Zie­schang, Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und di­gi­ta­le In­fra­struk­tur (BM­VI), Ri­ta Schwar­ze­lühr-Sut­ter, Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Um­welt, Na­tur­schutz und nu­klea­re Si­cher­heit (BMU); Mit­te: Dr. Walt­her Pel­zer, Vor­stand und Lei­ter der Deut­schen Raum­fahr­t­agen­tur im DLR, Mat­thi­as Pe­tsch­ke, Di­rek­tor Welt­raum Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on DG De­fis, und Dr. Jo­sef Asch­ba­cher, Ge­ne­ral­di­rek­tor der Eu­ro­päi­schen Welt­rau­m­agen­tur ESA; Un­ten: Prof. Dr. Paul Be­cker, Prä­si­dent Bun­des­amt für Kar­to­gra­phie und Geo­dä­sie, und Prof. Dr. Ste­fan Dech, Di­rek­tor des Deut­schen Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trums im DLR.
  • Vom 23.bis 24. März 2021 findet unter dem Leitmotiv „Copernicus: Neue Dimensionen“ das „Nationale Forum für Fernerkundung und Copernicus“ erstmals virtuell statt, zu dem sich mehr als 1.000 Teilnehmer angemeldet haben – ein absoluter Rekord für das Forum.
  • Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Forum.
  • In diesem Jahr steht vor allem das Thema Datenauswertung durch Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt des Programms.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Erdbeobachtung, Copernicus, Big Data

Die Tür zu „neuen Dimensionen“ für das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumagentur ESA im November vergangenen Jahres weit aufgestoßen: Bei der Ministerkonferenz „Space 19+“ stellten sie über 1,8 Milliarden Euro für die Weiterentwicklung und Erweiterung der Copernicus-Satelliten – die sogenannten Sentinel – um sechs neue Missionen bereit. Diese sollen ab Mitte dieses Jahrzehnts die heutigen Sentinel-Familien ergänzen und dann unter anderem globale Kohlenstoffdioxid-Flüsse messen. „Um die Fülle an neuen Copernicus-Daten zu nutzen, sind wir auch auf die stetige Verbesserung der Künstlichen Intelligenz (KI) angewiesen. Mit der rasanten KI-Entwicklung wird die Auswertung der Satellitendaten künftig nicht nur schneller gehen, es eröffnen sich auch gänzlich neue Anwendungen. Mit KI können beispielsweise Gebäuden Funktionen zugeordnet werden, so dass zwischen Wohn- und Bürohäusern unterschieden und schließlich die Bevölkerungsdichte abgeleitet werden kann. Das hilft die zunehmende Urbanisierung besser zu verstehen“, betont Dr. Walther Pelzer, Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die vom 23. bis zum 24. März 2021 das „Nationale Forum für Fernerkundung und Copernicus“ im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und in Partnerschaft mit weiteren Bundesministerien (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) organisiert.

Künstliche Intelligenz als zentrales Thema des Nationalen Forums

Wie und in welchen Bereichen KI die Nutzung von Copernicus-Daten in den nächsten Jahren verändern wird, ist eines der zentralen Themen des diesjährigen „Nationalen Forums für Fernerkundung und Copernicus“. In 18 Fachsessions und einer Podiumsdiskussion haben die Teilnehmenden Gelegenheit im Dialog mit Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Erdbeobachtungsdaten zu erörtern und Bedarfe zu diskutieren. Die Fachsessions decken ein breites Themenspektrum ab. Neben sicherheitsrelevanten Fragestellungen werden auch kommunale Anwendungen und Fortschritte beim Monitoring von Kulturgütern beleuchtet.

Zentraler Treffpunkt für Anwenderinnen und Anwendern

„Das Copernicus Forum hat sich mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu dem zentralen Treffpunkt der wichtigsten öffentlichen Anwenderinnen und Anwender von Copernicus-Diensten und Daten in Deutschland entwickelt. Hier wird sichtbar, dass immer mehr öffentliche Aufgaben mit weltraumgestützten Diensten möglich sind“, unterstreicht Dr. Walther Pelzer die Bedeutung der Veranstaltung. Dazu fördert die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR eine Reihe von Pilot- und Vernetzungsvorhaben. Eine weitere Voraussetzung für die Nutzung von Satellitendaten ist auch eine geeignete Infrastruktur und ein effizienter Datenzugang. „Dafür stellen wir die CODE-DE Plattform bereit. Das große und schnell zugreifbare Datenangebot und die Prozessierungsmöglichkeiten machen CODE-DE sofort nutzbar, auch für KI“, betont Dr. Michael Schmidt, Projektleiter für die CODE-DE Plattform. Im digitalen Ausstellungsbereich des Forums können Interessierte sich während der Veranstaltung unter anderem zu CODE-DE informieren.

Kontakt
  • Martin Fleischmann
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Deut­sche Raum­fahr­t­agen­tur im DLR
    Telefon: +49 228 447-120
    Fax: +49 228 447-386
    Königswinterer Str. 522-524
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  • Förster Alexandra
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Deut­sche Raum­fahr­t­agen­tur im DLR
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  • Michael Schmidt
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
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    Erd­be­ob­ach­tung
    Telefon: +49 228 447-118
    Königswinterer Str. 522-524
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