30. April 2021

Ste­phan Al­ba­ni und Ste­fan Kauf­mann zu Gast beim DLR in Ol­den­burg

Mitglieder des Bundestags Stephan Albani und Dr. Stefan Kaufmann zu Gast beim DLR in Oldenburg vor dem Laborgebäude des DLR-Instituts für Vernetzte Energiesysteme
Mit­glie­der des Bun­des­tags Ste­phan Al­ba­ni und Dr. Ste­fan Kauf­mann zu Gast beim DLR in Ol­den­burg vor dem La­bor­ge­bäu­de des DLR-In­sti­tuts für Ver­netz­te Ener­gie­sys­te­me
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Mitglieder des Bundestags Stephan Albani und Dr. Stefan Kaufmann zu Gast beim DLR in Oldenburg vor dem Laborgebäude des DLR-Instituts für Vernetzte Energiesysteme

v. l. Ste­phan Al­ba­ni, MdB; Dr. Ste­fan Kauf­mann, MdB; Prof. Cars­ten Agert, Di­rek­tor des In­sti­tuts für Ver­netz­te Ener­gie­sys­te­me
  • Die Mitglieder des Deutschen Bundestags Stephan Albani und Dr. Stefan Kaufmann besuchten am 29. April 2021 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oldenburg.
  • Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Forschung an innovativen Energiesystemen.
  • Schwerpunkte: Energie, Wasserstoff

Mit Interesse an zukünftigen technologischen Innovationen besuchten Dr. Stefan Kaufmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und Stephan Albani, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, am 29. April 2021 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oldenburg.

Vernetzte Quartiers-Energiesysteme

Prof. Carsten Agert, Direktor des DLR-Instituts für vernetzte Energiesysteme, stellte bei einem Laborrundgang aktuelle Forschungsprojekte des Instituts vor. Das Emulationszentrum für Vernetzte Energiesysteme (NESTEC) ermöglicht Untersuchungen über die Zukunft unserer Verteilnetze. Dabei handelt es sich um den Bereich des Energiesystems, an den zum Beispiel unsere Häuser, Batteriespeicher und Elektroautos angeschlossen sind. Dadurch lassen sich bereits heute die Belastungen künftiger Netzstrukturen präzise und kostensparend berechnen, bevor die Stromleitungen verlegt werden. Während reine Computer-Simulationen immer vereinfachend sind und Experimente am echten Netz naturgemäß engen Grenzen unterliegen, enthält das NESTEC emulierte, also sozusagen miniaturisierte Stadtquartiere mit Gebäuden, Netzen und Ladestationen.

Salzkavernen als Wasserstoffspeicher

„Grüner“ Wasserstoff hat als Energieträger ein enormes Potenzial: Er kann Strom aus erneuerbaren Energien speichern und lässt sich über lange Zeit zuverlässig lagern. Wasserstoffbasierte Antriebe mit Brennstoffzellen sind überall dort eine nachhaltige Alternative, wo heute Benzin, Diesel, Kerosin oder Schweröl zum Einsatz kommen. Ein wesentlicher Bestandteil einer zukünftigen Wasserstoffinfrastruktur werden große Speicher sein. Im Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility) untersucht das DLR, wie sich Wasserstoff in Salzkavernen speichern und anschließend in Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb nutzen lässt. Nach Untersuchungen im Labormaßstab folgen Versuche an einer Testkaverne des Energieunternehmens EWE.

Kontakt
  • Jana Hoidis
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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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    Telefon: +49 421 24420-1908
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