30. September 2021

Ver­kehrs­mi­nis­ter Her­mann be­sucht das DLR Stutt­gart

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann zu Besuch am DLR Stuttgart
Der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann zu Be­such am DLR Stutt­gart
Credit: DLR

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann zu Besuch am DLR Stuttgart

Rund­gang am DLR Stutt­gart: Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann und die DLR-Vor­stands­vor­sit­zen­de Prof. An­ke Kays­ser-Py­zal­la in­for­mie­ren sich über das DLR-Par­ti­kel­mess­fahr­zeug. Mit dem Fahr­zeug las­sen sich Schad­stoff­kon­zen­tra­tio­nen von Ruß, Stick­oxi­den oder CO2 in der Luft be­stim­men.

Am 29. September hat der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann das DLR Stuttgart besucht. Er wurde von der Vorstandsvorsitzenden des DLR Prof. Anka Kaysser-Pyzalla empfangen.

In den DLR-Instituten für Technische Thermodynamik, für Verbrennungstechnik und für Fahrzeugkonzepte erhielt der Minister einen Einblick in die Forschung an Wasserstoff- und Umwelttechnologien für einen klimafreundlichen Luftverkehr sowie für die nachhaltige Mobilität von morgen.

Wasserstoffantriebe und Umweltmesstechnik für eine nachhaltige Mobilität

Auf dem Besuchsprogramm standen Präsentationen zur Entwicklung des weltweit ersten Brennstoffzellen-Antriebsstrangs für Flugzeuge im Megawattbereich sowie von Hochtemperatur-Elektrolysemodulen für Power-to-X-Technologien. Mit diesen lassen sich Stromüberschüsse aus erneuerbaren Energien beispielsweise in Form von Wasserstoff oder sogenannten E-Fuels speichern.

In weiteren Gesprächen informierte sich Minister Hermann über die Forschung an alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien. Diese können dazu beitragen, die CO2- und Rußemissionen von Flugzeugen zu senken und damit den Flugverkehr nachhaltiger zu gestalten. Das DLR testet die synthetischen Kraftstoffe unter anderem im Flugbetrieb mit Emissionsmessungen an seinem Forschungsflugzeug ATRA.

Von besonderem Interesse war das DLR-Emissions- und Partikelmessfahrzeug. Mit diesem lassen sich Konzentrationen von ultrafeinen Partikeln, sogenannten Feinstäuben, CO2 und Stickoxiden in der Luft messen. So können die DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler die Verteilung dieser Stoffe beispielsweise innerhalb von Städten oder in der Umgebung von Flughäfen ortsaufgelöst bestimmen und Emissionsschwerpunkte ermitteln. Das Messfahrzeug ist unter anderem mit laserspektroskopischer Analysetechnik ausgestattet. Mit Hilfe dieser lässt sich die Zusammensetzung der aufgenommenen Proben vor Ort bestimmen und dadurch Emissionsquellen zuordnen.

Ein weiteres Thema beim Rundgang des Ministers war die Mobilität in Innenstädten und im urbanen Umland. Die DLR-Forscherinnen und -Forscher präsentierten ein Lastenrad mit Brennstoffzellenantrieb sowie das Safe Light Regional Vehicle (SLRV). Das besondere an der Brennstoffzelle des Lastenrads ist ihre gleichbleibend hohe Leistung auch bei Minusgraden. Das zweisitze SLRV besitzt ebenfalls einen hocheffizienten Brennstoffzellenantrieb mit einer Reichweite von 400 Kilometern. Seine 90 Kilogramm leichte Karosserie in Sandwichbauweise bietet eine sehr hohe passive Sicherheit. Damit eignet sich das SLRV sehr gut als ressourcenschonendes Pendlerfahrzeug.

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