12. Januar 2023
Letter of Intent

DLR und Au­to­bahn GmbH des Bun­des trei­ben au­to­ma­ti­sier­tes und ver­netz­tes Fah­ren vor­an

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Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen DLR und Autobahn GmbH
Un­ter­zeich­nung der Ab­sichts­er­klä­rung zwi­schen DLR und Au­to­bahn GmbH
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Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen DLR und Autobahn GmbH

Ste­phan Krenz (vor­ne links), Vor­sit­zen­der der Ge­schäfts­füh­rung der Au­to­bahn GmbH, und Prof. Dr.-Ing. An­ke Kays­ser-Py­zal­la (vor­ne rechts), Vor­stands­vor­sit­zen­de des DLR, bei der Un­ter­zeich­nung des Let­ter of In­tent für die zu­künf­ti­ge Zu­sam­men­ar­beit im Be­reich des au­to­ma­ti­sier­ten und ver­netz­ten Fah­rens.Im Hin­ter­grund (von links nach rechts): Prof. Dr. Mi­cha­el Ort­gie­se (DLR), Prof. Dr. Gerd Rie­gel­huth (Au­to­bahn GmbH), Lenn­art As­bach (DLR), Su­san­ne Schulz (Au­to­bahn GmbH), Ma­gnus Lamp (DLR), Hen­ning Mo­se­bach (DLR) und Ste­phan Nach­ti­gall (DLR).
  • DLR und Autobahn GmbH des Bundes unterzeichnen Absichtserklärung über zukünftige Zusammenarbeit.
  • Ziele sind unter anderem Datenerfassung und -austausch, einheitliche Kommunikationsstandards zwischen Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktur, Arbeit an Unterstützungsverfahren zur Zulassung von automatisierten Fahrzeugen.
  • Schwerpunkte: Verkehr, automatisierte und vernetzte Mobilität

Damit automatisierte Fahrzeuge untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können, müssen sie vernetzt sein und eine "Sprache" sprechen. Dies ist nur ein Forschungsaspekt von vielen, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der Autobahn GmbH des Bundes zukünftig zusammenarbeiten will, um das automatisierte und vernetzte Fahren in Deutschland voranzutreiben. Am 12. Januar 2023 haben das DLR und die Autobahn GmbH dazu in Braunschweig eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.

Testfeld Niedersachsen liefert wichtige Daten für die Zusammenarbeit

"Von hoher Relevanz für das DLR ist die Kooperation mit der Autobahn GmbH. Verantwortlich für alle Autobahnen in Deutschland kennt sie die realen Anforderungen an Infrastruktur und Technik und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis", sagte Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, im Rahmen der Unterzeichnung. "Besonders das Testfeld Niedersachsen als Forschungsplattform zur Entwicklung eines automatisierten, vernetzten Verkehrs, profitiert von der Zusammenarbeit und kann im Gegenzug wichtige Erkenntnisse aus der Forschung für den Autoverkehr der Zukunft liefern."

Die Ziele der Zusammenarbeit sind vielfältig: So geht es zum Beispiel um die Kommunikationsstandards zwischen Fahrzeugen oder mit der Verkehrsinfrastruktur, die von allen Fahrzeugherstellern gleich interpretiert werden müssen. Außerdem arbeiten DLR und Autobahn GmbH an neuen Diensten und Unterstützungsverfahren zur Zulassung von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen und Strecken, auf denen sie betrieben werden dürfen. Auch der Austausch von Daten des Testfelds Niedersachsen mit anderen deutschen und europäischen Testfeldern spielt eine große und entscheidende Rolle.

"Es spricht viel dafür, dass die Einführung der ersten hochautomatisierten Fahrfunktionen zunächst auf den Autobahnen stattfinden wird", sagte Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH. "Da das DLR das automatisierte Fahren als wichtiges Forschungsthema behandelt, erhoffen wir uns gegenseitig wichtige Impulse auf dem Gebiet der automatisierten Mobilität." Die Autobahn GmbH des Bundes ist eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland und verantwortlich für rund 13.000 Kilometer Autobahn. Zu ihren Aufgaben gehören neben Planung, Bau und Instandhaltung auch der Betrieb und die Finanzierung des Autobahnnetzes.

Gemeinsame Arbeit an Umsetzungsmöglichkeiten für höhere Automatisierungslevel

Das DLR und die Autobahn GmbH arbeiten auch an der Umsetzung der neuen Verordnung für das automatisierte Fahren ab Automatisierungslevel 4, in denen das Fahrzeug zumindest für bestimmte Bereiche die Kontrolle übernimmt.

Kontakt
  • Jasmin Begli
    Kom­mu­ni­ka­ti­on Braun­schweig, Cochs­tedt, Sta­de, Trau­en
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 531 295-2108
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    38108 Braunschweig
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  • Lennart Asbach
    In­sti­tut für Ver­kehrs­sys­tem­tech­nik
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