Zy­klus von Ver­damp­fen und Ge­frie­ren

Zy­klus von Ver­damp­fen und Ge­frie­ren
Credit: ESA/Rosetta/VIRTIS/INAF-IAPS/OBS DE PARIS-LESIA/DLR; M.C. De Sanctis et al (2015).

Zyklus von Verdampfen und Gefrieren

Die Quel­len und Me­cha­nis­men der Ak­ti­vi­tät von Ko­me­ten wa­ren bis­her nicht ge­nau be­kannt. Mes­sun­gen mit dem Spek­tro­me­ter VIR­TIS an Bord von Ro­set­ta konn­ten nun zei­gen, dass zu be­stimm­ten Ta­ges­zei­ten Was­ser­dampf aus dem Ko­me­ten­in­ne­ren an die Ober­flä­che strömt, an­schlie­ßend im Schat­ten oder der Käl­te der dar­auf­fol­gen­den Nacht wie­der di­rekt an der Ober­flä­che ge­friert und am nächs­ten Tag er­neut ver­dampft, um schließ­lich ins Welt­all zu ent­wei­chen.

Die Quellen und Mechanismen der Aktivität von Kometen waren bisher nicht genau bekannt. Messungen mit dem Spektrometer VIRTIS an Bord von Rosetta konnten nun zeigen, dass zu bestimmten Tageszeiten Wasserdampf aus dem Kometeninneren an die Oberfläche strömt, anschließend im Schatten oder der Kälte der darauffolgenden Nacht wieder direkt an der Oberfläche gefriert und am nächsten Tag erneut verdampft, um schließlich ins Weltall zu entweichen.

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