Exo­Mars-Kap­sel im Göt­tin­ger Wind­ka­nal

Exo­Mars-Kap­sel im Göt­tin­ger Wind­ka­nal
Credit: DLR (CC-BY 3.0).

ExoMars-Kapsel im Göttinger Windkanal

Exo­Mars-Kap­sel im Göt­tin­ger Wind­ka­nal: Die Ex­pe­ri­men­te im Auf­trag der ESA wer­den im Hoch­ent­hal­pie­ka­nal Göt­tin­gen durch­ge­führt, ei­ner der wich­tigs­ten eu­ro­päi­schen Groß­an­la­gen zur Er­for­schung des Hy­per­schalls und Wie­der­ein­tritts von Raum­fahr­zeu­gen. Das Koh­len­di­oxid strömt da­bei mit fast 16.000 Stun­den­ki­lo­me­tern um ein Mo­dell der Lan­de­kap­sel. Die­ses Sze­na­rio si­mu­liert die Flug­si­tua­ti­on der Kap­sel in der Mar­sat­mo­phä­re in 40 Ki­lo­me­tern Hö­he über der Ober­flä­che. Hier­bei ent­ste­hen in der Test­an­la­ge Tem­pe­ra­tu­ren von 6.000 Grad Cel­si­us - hei­ßer als die Ober­flä­che der Son­ne.

ExoMars-Kapsel im Göttinger Windkanal: Die Experimente im Auftrag der ESA werden im Hochenthalpiekanal Göttingen durchgeführt, einer der wichtigsten europäischen Großanlagen zur Erforschung des Hyperschalls und Wiedereintritts von Raumfahrzeugen. Das Kohlendioxid strömt dabei mit fast 16.000 Stundenkilometern um ein Modell der Landekapsel. Dieses Szenario simuliert die Flugsituation der Kapsel in der Marsatmophäre in 40 Kilometern Höhe über der Oberfläche. Hierbei entstehen in der Testanlage Temperaturen von 6.000 Grad Celsius - heißer als die Oberfläche der Sonne.

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