Ana­gly­phen­bild ei­nes Teils der Re­gi­on Uto­pia Pla­ni­tia

Anaglyphenbild eines Teils der Region Utopia Planitia
Ana­gly­phen­bild ei­nes Teils der Re­gi­on Uto­pia Pla­ni­tia
Credit: ESA/DLR/FU Berlin - CC BY-SA 3.0 IGO.

Anaglyphenbild eines Teils der Region Utopia Planitia

Aus dem senk­recht auf die Mar­so­ber­flä­che ge­rich­te­ten Na­dir­ka­nal des vom DLR be­trie­be­nen Ka­me­ra­sys­tems HR­SC auf der ESA-Son­de Mars Ex­press und ei­nem der vier schräg­bli­cken­den Ste­reo­kanä­le las­sen sich so­ge­nann­te Ana­gly­phen­bil­der er­zeu­gen. Sie er­mög­li­chen bei der Ver­wen­dung ei­ner Rot-Blau- oder Rot-Grün-Bril­le ei­nen rea­lis­ti­schen, drei­di­men­sio­na­len Blick auf die Land­schaft. Das la­by­rinthar­ti­ge Bruch­sys­tem, das auf der Auf­nah­me zu se­hen ist, be­steht aus bis zu zwei Ki­lo­me­ter brei­ten Grä­ben, die kreuz und quer ver­lau­fen und so po­ly­gon­ar­ti­ge Struk­tu­ren mit ei­nem Durch­mes­ser von fünf bis 20 Ki­lo­me­ter bil­den.

Aus dem senkrecht auf die Marsoberfläche gerichteten Nadirkanal des vom DLR betriebenen Kamerasystems HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express und einem der vier schrägblickenden Stereokanäle lassen sich sogenannte Anaglyphenbilder erzeugen. Sie ermöglichen bei der Verwendung einer Rot-Blau- oder Rot-Grün-Brille einen realistischen, dreidimensionalen Blick auf die Landschaft. Das labyrinthartige Bruchsystem, das auf der Aufnahme zu sehen ist, besteht aus bis zu zwei Kilometer breiten Gräben, die kreuz und quer verlaufen und so polygonartige Strukturen mit einem Durchmesser von fünf bis 20 Kilometer bilden.

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