Per­spek­ti­vi­sche An­sicht des Bruch­sys­tems in Uto­pia Pla­ni­tia

Perspektivische Ansicht des Bruchsystems in Utopia Planitia
Per­spek­ti­vi­sche An­sicht des Bruch­sys­tems in Uto­pia Pla­ni­tia
Credit: ESA/DLR/FU Berlin - CC BY-SA 3.0 IGO.

Perspektivische Ansicht des Bruchsystems in Utopia Planitia

Die­se per­spek­ti­vi­sche Schrä­gan­sicht wur­de aus den Ste­reo­kanä­len der vom DLR be­trie­be­nen, hoch­auf­lö­sen­den Ste­reo­ka­me­ra HR­SC (High Re­so­lu­ti­on Ste­reo Ca­me­ra) an Bord der eu­ro­päi­schen Raum­son­de Mars Ex­press be­rech­net. Ein Netz­werk rie­si­ger Brü­che be­deckt das ver­schüt­te­te Ein­schlags­be­cken Uto­pia Pla­ni­tia. Es durch­misst 2000 Ki­lo­me­ter und be­fin­det sich im nörd­li­chen Tief­land des Mars. Die­se als "Po­ly­go­ne" be­zeich­ne­ten Ober­flä­chen­struk­tu­ren las­sen dar­auf schlie­ßen, dass hier einst ein Oze­an exis­tier­te.

Diese perspektivische Schrägansicht wurde aus den Stereokanälen der vom DLR betriebenen, hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express berechnet. Ein Netzwerk riesiger Brüche bedeckt das verschüttete Einschlagsbecken Utopia Planitia. Es durchmisst 2000 Kilometer und befindet sich im nördlichen Tiefland des Mars. Diese als "Polygone" bezeichneten Oberflächenstrukturen lassen darauf schließen, dass hier einst ein Ozean existierte.

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