Is­land: Be­rüch­tig­te Vul­ka­ne

Is­land: Be­rüch­tig­te Vul­ka­ne
Credit: DLR.

Island: Berüchtigte Vulkane

Vul­kan­ge­biet an der Süd­küs­te Is­lands: Das Ter­ra­SAR-X-Bild stammt vom 25. No­vem­ber 2014, we­ni­ge Wo­chen nach dem Aus­bruch des Glet­scher­vul­kans Bard­ar­bun­ga (Mar­kie­rung 2). Die Spu­ren der Vul­ka­n­ak­ti­vi­tä­ten sind deut­lich zu er­ken­nen - ein groß­flä­chi­ges La­va­feld un­ter­halb des Zen­tral­vul­kans Askja (Mar­kie­rung 3). Ein wei­te­rer "be­rüch­tig­ter" Glet­scher­vul­kan be­fin­det sich wei­ter west­lich an der Küs­te (Mar­kie­rung 1): Der Aus­bruch des Ey­jaf­jal­la­jö­kull im April 2010 und sei­ne dar­auf­fol­gen­de Asche­wol­ke brach­te den Flug­ver­kehr über Eu­ro­pa ta­ge­lang zum Er­lie­gen. Die Ra­dar­auf­nah­me er­fasst die Süd­küs­te Is­lands auf et­wa 260 km x 210 km. Da­zu wur­de der "Wi­de Scan­SAR"-Mo­dus ge­nutzt. Es ist der neues­te der ins­ge­samt fünf Auf­nah­me­mo­di von Ter­ra­SAR-X und er­mög­licht die Ab­bil­dung ex­trem großer Ge­bie­te.

Vulkangebiet an der Südküste Islands: Das TerraSAR-X-Bild stammt vom 25. November 2014, wenige Wochen nach dem Ausbruch des Gletschervulkans Bardarbunga (Markierung 2). Die Spuren der Vulkanaktivitäten sind deutlich zu erkennen - ein großflächiges Lavafeld unterhalb des Zentralvulkans Askja (Markierung 3). Ein weiterer "berüchtigter" Gletschervulkan befindet sich weiter westlich an der Küste (Markierung 1): Der Ausbruch des Eyjafjallajökull im April 2010 und seine darauffolgende Aschewolke brachte den Flugverkehr über Europa tagelang zum Erliegen. Die Radaraufnahme erfasst die Südküste Islands auf etwa 260 km x 210 km. Dazu wurde der "Wide ScanSAR"-Modus genutzt. Es ist der neueste der insgesamt fünf Aufnahmemodi von TerraSAR-X und ermöglicht die Abbildung extrem großer Gebiete.

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