15-tei­li­ges At­las­sche­ma für die großen Eis­mon­de Sa­turns

15-tei­li­ges At­las­sche­ma für die großen Eis­mon­de Sa­turns
Credit: Greeley, R. and Batson, R.M., 1990, Planetary Mapping, Cambridge University Press.

15-teiliges Atlasschema für die großen Eismonde Saturns

Nach ei­nem Stan­dard­werk zwei­er US-ame­ri­ka­ni­scher Wis­sen­schaft­ler, die En­de der acht­zi­ger Jah­re ge­nau fest­ge­legt ha­ben, wie sol­che pla­ne­ta­ren At­las­schnit­te aus­se­hen sol­len, wird das Blatt­sche­ma für die Kar­tie­rung der Eis­mon­de fest­ge­legt. Für die Tra­ban­ten des Sa­turn er­wie­sen sich drei ver­schie­de­ne Blatt­schnit­te als ge­eig­net: Ence­la­dus, Te­thys, Dio­ne und Rhea sind, wie in die­sem Bei­spiel, auf je­weils 15 Kar­ten dar­ge­stellt. Mi­mas und Ia­pe­tus auf drei Kar­ten­blät­tern und le­dig­lich Pho­ebe be­steht aus nur ei­ner Kar­te, da er von den ge­nann­ten Mon­den am wei­tes­ten vom Sa­turn ent­fernt ist und Cas­si­ni nur ein­mal zu Be­ginn der Missi­on an ihm vor­bei­ge­flo­gen ist.

Nach einem Standardwerk zweier US-amerikanischer Wissenschaftler, die Ende der achtziger Jahre genau festgelegt haben, wie solche planetaren Atlasschnitte aussehen sollen, wird das Blattschema für die Kartierung der Eismonde festgelegt. Für die Trabanten des Saturn erwiesen sich drei verschiedene Blattschnitte als geeignet: Enceladus, Tethys, Dione und Rhea sind, wie in diesem Beispiel, auf jeweils 15 Karten dargestellt. Mimas und Iapetus auf drei Kartenblättern und lediglich Phoebe besteht aus nur einer Karte, da er von den genannten Monden am weitesten vom Saturn entfernt ist und Cassini nur einmal zu Beginn der Mission an ihm vorbeigeflogen ist.

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