Das "Woll­knäu­el" - die Spu­ren von 294 Or­bits im Sa­turn­sys­tem

Das "Woll­knäu­el" - die Spu­ren von 294 Or­bits im Sa­turn­sys­tem
Credit: NASA.

Das "Wollknäuel" - die Spuren von 294 Orbits im Saturnsystem

Zwi­schen 2004 und 2017 um­run­de­te die Cas­si­ni-Son­de ins­ge­samt 294 Mal den Ring­pla­ne­ten - in un­ter­schied­li­chen Ent­fer­nun­gen und In­kli­na­tio­nen (Nei­gungs­win­keln ge­gen­über der Ebe­ne der Rin­ge bzw. dem Sa­tur­n­äqua­tor). Die Missi­on teil­te sich in drei Haupt­pha­sen: ei­ne Pri­mär­mis­si­on, ei­ne Früh­lings­mis­si­on und ei­ne Son­nen­wend­mis­si­on. Im April 2017 wur­de dann das En­de der Missi­on ein­ge­läu­tet und das „Grand Fi­na­le“ be­gann, das mit dem Sturz der Son­de in die Sa­turnat­mo­sphä­re am 15. Sep­tem­ber 2017 en­den wird. Im­mer wie­der dien­te Ti­tan, der größ­te Sa­turn­mond, als "Schwer­kraftan­ker" für die Än­de­run­gen des Or­bits.

Zwischen 2004 und 2017 umrundete die Cassini-Sonde insgesamt 294 Mal den Ringplaneten - in unterschiedlichen Entfernungen und Inklinationen (Neigungswinkeln gegenüber der Ebene der Ringe bzw. dem Saturnäquator). Die Mission teilte sich in drei Hauptphasen: eine Primärmission, eine Frühlingsmission und eine Sonnenwendmission. Im April 2017 wurde dann das Ende der Mission eingeläutet und das „Grand Finale“ begann, das mit dem Sturz der Sonde in die Saturnatmosphäre am 15. September 2017 enden wird. Immer wieder diente Titan, der größte Saturnmond, als "Schwerkraftanker" für die Änderungen des Orbits.

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