Sa­turns E-Ring

Sa­turns E-Ring
Credit: NASA/JPL/Space Science Institute.

Saturns E-Ring

Sa­turns brei­ter und dif­fu­ser E-Ring be­steht haupt­säch­lich aus mi­kro­sko­pisch klei­nen si­li­ka­ti­schen Staub­teil­chen und win­zi­gen Eis­körn­chen von Was­ser, Koh­len­di­oxid und Am­mo­ni­ak, die et­wa ein Tau­sends­tel ei­nes Mil­li­me­ters groß sind. Die­se Teil­chen sind klei­ner als ro­te Blut­kör­per­chen - mit dem Cos­mic Dust Ana­ly­zer auf der Cas­si­ni-Raum­son­de aber mü­he­los auf­zu­spü­ren. Der E-Ring ist der zweit­äu­ßers­te Ring des Sa­turn und er­streckt sich zwi­schen den Um­lauf­bah­nen von Mi­mas und Ti­tan bis in ei­ne Ent­fer­nung von fast ei­ner Mil­li­on Ki­lo­me­ter vom Sa­turn­mit­tel­punkt. An­ders als die hauch­dün­nen Hauptrin­ge A bis G gleicht der E-Ring mit ei­ner Di­cke von 2000 Ki­lo­me­tern eher ei­nem Wulst. Der hel­le Punkt auf dem Bild ist Ence­la­dus, des­sen Kryo­vul­ka­ne den E-Ring mit klei­nen Eis­teil­chen ver­sor­gen.

Saturns breiter und diffuser E-Ring besteht hauptsächlich aus mikroskopisch kleinen silikatischen Staubteilchen und winzigen Eiskörnchen von Wasser, Kohlendioxid und Ammoniak, die etwa ein Tausendstel eines Millimeters groß sind. Diese Teilchen sind kleiner als rote Blutkörperchen - mit dem Cosmic Dust Analyzer auf der Cassini-Raumsonde aber mühelos aufzuspüren. Der E-Ring ist der zweitäußerste Ring des Saturn und erstreckt sich zwischen den Umlaufbahnen von Mimas und Titan bis in eine Entfernung von fast einer Million Kilometer vom Saturnmittelpunkt. Anders als die hauchdünnen Hauptringe A bis G gleicht der E-Ring mit einer Dicke von 2000 Kilometern eher einem Wulst. Der helle Punkt auf dem Bild ist Enceladus, dessen Kryovulkane den E-Ring mit kleinen Eisteilchen versorgen.

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