Von den Roh­da­ten zum kar­ten­pro­ji­zier­ten Bild

Von den Roh­da­ten zum kar­ten­pro­ji­zier­ten Bild
Credit: DLR.

Von den Rohdaten zum kartenprojizierten Bild

Nach­dem die Roh­da­ten der Cas­si­ni-Ka­me­ras auf der Er­de an­kom­men, fehlt ih­nen nicht nur der räum­li­che Be­zug. Sie kön­nen Aus­le­se­feh­ler oder an­de­re Bild­feh­ler ent­hal­ten (Abb. links). Nach de­ren Be­sei­ti­gung er­fol­gen wei­te­re Kor­rek­tur­schrit­te: Mit ei­ner ra­dio­me­tri­schen Ka­li­bra­ti­on (Mit­te) wer­den Sen­sor­feh­ler - das "Grund­rau­schen" in den di­gi­ta­len Bild­da­ten oder Bild­feh­ler durch Strah­lungs­ein­flüs­se - be­sei­tigt. Als letz­ter Schritt wer­den die Bil­der geo­me­trisch kor­ri­giert, so­dass je­des Ob­jekt im Be­zug zur Ober­flä­che und ih­rer ge­gen­sei­ti­gen La­ge rich­tig dar­ge­stellt wird und man an den Rän­dern der Bil­der kei­nen Ver­satz zum nächs­ten Bild sieht. Dann er­folgt das Um­wan­deln in die ge­wünsch­te Kar­ten­pro­jek­ti­on (rechts) und schließ­lich das Zu­sam­men­set­zen der Bil­der zu ei­nem glo­ba­len Mo­sa­ik.

Nachdem die Rohdaten der Cassini-Kameras auf der Erde ankommen, fehlt ihnen nicht nur der räumliche Bezug. Sie können Auslesefehler oder andere Bildfehler enthalten (Abb. links). Nach deren Beseitigung erfolgen weitere Korrekturschritte: Mit einer radiometrischen Kalibration (Mitte) werden Sensorfehler - das "Grundrauschen" in den digitalen Bilddaten oder Bildfehler durch Strahlungseinflüsse - beseitigt. Als letzter Schritt werden die Bilder geometrisch korrigiert, sodass jedes Objekt im Bezug zur Oberfläche und ihrer gegenseitigen Lage richtig dargestellt wird und man an den Rändern der Bilder keinen Versatz zum nächsten Bild sieht. Dann erfolgt das Umwandeln in die gewünschte Kartenprojektion (rechts) und schließlich das Zusammensetzen der Bilder zu einem globalen Mosaik.

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