Das Experiment INKA

Das Experiment INKA
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Das Experiment INKA

Wie entstehen Sterne? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Fakultät für Physik an der Universität Duisburg-Essen mit ihrem Experiment INKA (Instabile protoplanetare Körper im Niederdruck Windkanal, vorne) bei der 31. DLR-Parabelflugkampagne nach. Auf der Erde wandern Sanddünen, indem der Wind Partikel an der einen Seite abträgt, die durch Gravitation aber auf der Windschattenseite wieder ablagert werden. Doch was würde ohne die Schwerkraft passieren? Die Düne würde sich einfach in eine Wolke aus Sandkörnern auflösen. Während der Entstehung von Planeten sind ähnliche Situationen denkbar, in denen nur lose gebundene Partikel von Sandkorngröße einen kilometer-großen Körper mit nur wenig Eigengravitation, ein so genanntes Planetesimal, bilden. Um zu erforschen, unter welchen Bedingungen solche Körper stabil sind, beobachten die Wissenschaftler eine Probe aus Partikeln von einem Millimeter Durchmesser in einem Niederdruck-Windkanal, bei dem Druck und Windgeschwindigkeit variiert werden können. Gleichzeitig befindet sich der Windkanal auf einer Zentrifuge, um so verschiedene Eigengravitationen (Planetesimalgrößen) zu simulieren.

Wie entstehen Sterne? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Fakultät für Physik an der Universität Duisburg-Essen mit ihrem Experiment INKA (Instabile protoplanetare Körper im Niederdruck Windkanal, vorne) bei der 31. DLR-Parabelflugkampagne nach. Auf der Erde wandern Sanddünen, indem der Wind Partikel an der einen Seite abträgt, die durch Gravitation aber auf der Windschattenseite wieder ablagert werden. Doch was würde ohne die Schwerkraft passieren? Die Düne würde sich einfach in eine Wolke aus Sandkörnern auflösen. Während der Entstehung von Planeten sind ähnliche Situationen denkbar, in denen nur lose gebundene Partikel von Sandkorngröße einen kilometer-großen Körper mit nur wenig Eigengravitation, ein so genanntes Planetesimal, bilden. Um zu erforschen, unter welchen Bedingungen solche Körper stabil sind, beobachten die Wissenschaftler eine Probe aus Partikeln von einem Millimeter Durchmesser in einem Niederdruck-Windkanal, bei dem Druck und Windgeschwindigkeit variiert werden können. Gleichzeitig befindet sich der Windkanal auf einer Zentrifuge, um so verschiedene Eigengravitationen (Planetesimalgrößen) zu simulieren.

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