To­po­gra­phi­sche Über­sichts­kar­te der Um­ge­bung des Kra­ters Ko­ro­lev

Topographische Übersichtskarte der Umgebung des Kraters Korolev
To­po­gra­phi­sche Über­sichts­kar­te der Um­ge­bung des Kra­ters Ko­ro­lev
Credit: NASA/JPL/MOLA; FU-Berlin

Topographische Übersichtskarte der Umgebung des Kraters Korolev

Fast die ge­sam­te nörd­li­che Halb­ku­gel des Mars wird von Tiefebe­nen ein­ge­nom­men, die in Rich­tung des Nord­pols ab­fal­len, ehe sich am nörd­lichs­ten Punkt des Mars die et­wa 1000 Ki­lo­me­ter durch­mes­sen­de Pol­kap­pe mit ih­rer zwei­tau­send Me­ter mäch­ti­gen Eis­kap­pe er­hebt. Wäh­rend der et­wa 350-tä­gi­gen Po­lar­nacht sub­li­miert über ein Vier­tel des Koh­len­di­oxids in der dün­nen Mar­sat­mo­sphä­re und lässt die Pol­kap­pe auf ei­ne süd­li­che Aus­deh­nung von bis zu 68 Grad nörd­li­cher Brei­te an­wach­sen. In die­ser Zo­ne be­fin­det sich auch der 82 Ki­lo­me­ter große Kra­ter Ko­ro­lev, der im Lau­fe der letz­ten Jah­re mehr­mals vom ESA-Or­bi­ter Mars Ex­press über­flo­gen und da­bei mit dem vom DLR be­trie­be­nen Ka­me­ra­sys­tem HR­SC auf­ge­nom­men wur­de. Aus den Bild­da­ten von fünf HR­SC-Bild­strei­fen ent­stand ein Bild­mo­sa­ik so­wie ein di­gi­ta­les Hö­hen­mo­dell. Im In­ne­ren von Ko­ro­lev be­fin­det sich ein per­ma­nen­tes Eis­feld.

Fast die gesamte nördliche Halbkugel des Mars wird von Tiefebenen eingenommen, die in Richtung des Nordpols abfallen, ehe sich am nördlichsten Punkt des Mars die etwa 1000 Kilometer durchmessende Polkappe mit ihrer zweitausend Meter mächtigen Eiskappe erhebt. Während der etwa 350-tägigen Polarnacht sublimiert über ein Viertel des Kohlendioxids in der dünnen Marsatmosphäre und lässt die Polkappe auf eine südliche Ausdehnung von bis zu 68 Grad nördlicher Breite anwachsen. In dieser Zone befindet sich auch der 82 Kilometer große Krater Korolev, der im Laufe der letzten Jahre mehrmals vom ESA-Orbiter Mars Express überflogen und dabei mit dem vom DLR betriebenen Kamerasystem HRSC aufgenommen wurde. Aus den Bilddaten von fünf HRSC-Bildstreifen entstand ein Bildmosaik sowie ein digitales Höhenmodell. Im Inneren von Korolev befindet sich ein permanentes Eisfeld.

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