ACT/FHS-Versuchsanlage

Experimentalsystem
Experimentalsystem
Bild 1/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Experimentalsystem

Das Experimentalsystem im ACT/FHS besteht aus mehreren Computersystemen, umfangreicher Experimentalsensorik und zwei Bedienstationen für die Crew.
Fly-by-Wire/Fly-by-Light
Fly-by-Wire/Fly-by-Light
Bild 2/4, Credit: DLR

Fly-by-Wire/Fly-by-Light

Der Fliegende Hubschrauber Simulator (ACT/FHS) verfügt über eine Fly-by-Wire/Fly-by-Light-Steuerung. Durch sein mit voller Autorität über ein Computersystem ansteuerbares Steuerungssystem kann der ACT/FHS das Flugverhalten anderer Hubschrauber simulieren.
Modulares Experimentalsystem
Modulares Experimentalsystem
Bild 3/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Modulares Experimentalsystem

Der Fliegende Hubschrauber Simulator (ACT/FHS) ist mit einem modularen Experimentalsystem ausgestattet. Der Hubschrauber bietet auch Platz zur Integration von Kundensystemen.
Bodenstation
Bodenstation
Bild 4/4, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Bodenstation

Die Flugversuche mit dem ACT/FHS werden von der Bodenstation aus begleitet und überwacht. Sie dient zur Übertragung von Mess-, Audio- und Videodaten zu den Experimentatoren am Boden sowie der Darstellung der Daten in Echtzeit.

Die ACT/FHS-Versuchsanlage ermöglicht mit ihrem Leistungsumfang (u.a. Signalerfassung und -verteilung, Datenspeicherung und Telemetrie, experimentelle Regelung und Anzeigen) die Vorbereitung und Durchführung von Flugversuchen mit dem ACT/FHS-Hubschrauber. Im Simulator AVES werden Flugversuche mit einem Duplikat der Anlage vorbereitet. Die Flugversuche werden in einer Bodenstation durch Telemetrieanbindung zum Hubschrauber hautnah begleitet. Die erflogenen Daten stehen eine Stunde nach dem Flug zur Auswertung bereit und werden archiviert.

Dank der flexiblen Architektur und der einfachen Schnittstellen ist neue Software (z.B. neuartige Regler aus Matlab/Simulink) leicht integrierbar. Aufgrund der hierarchischen Systemarchitektur und der damit verbundenen Risikofreiheit bedarf sie vor der Flugerprobung lediglich einer Überprüfung im Simulator. Basisdienste stellen sicher, dass derartiger Software alle benötigten Daten bereitgestellt, Kommandos an die Flugsteuerung abgegeben, Daten gespeichert, zum Boden übertragen und im Cockpit angezeigt werden. Als vom LBA und EASA anerkannter Entwicklungsbetrieb ist das DLR berechtigt, auch experimentelle Änderungen an dem Luftfahrzeug ACT/FHS vorzunehmen und diese freizugeben.

Mit der ACT/FHS-Versuchsanlage stellt das DLR eine flexible und zugleich sichere Versuchsumgebung zur Flugerprobung zur Verfügung.

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Leitung Zentrales Investitionsmanagement
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Dr. Carl-Henrik Oertel
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Flugsystemtechnik
    Telefon: +49 531 295-2710
    Lilienthalplatz 7
    38108 Braunschweig
    Kontaktieren

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