Lan­de- und Mo­bi­li­täts­an­la­ge (LA­MA)

Lander Engineering Model (LEM) am Roboter (KR500) bereit für einen Abwurf Test
Lan­der En­gi­nee­ring Mo­del (LEM) am Ro­bo­ter (KR500) be­reit für ei­nen Ab­wurf Test  
Bild 1/2, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Lander Engineering Model (LEM) am Roboter (KR500) bereit für einen Abwurf Test  

Zur Un­ter­stüt­zung von Ent­wick­lungs­ak­ti­vi­tä­ten zu Lan­des­ys­te­men ist beim DLR-In­sti­tut für Raum­fahrt­sys­te­me in Bre­men ein mo­du­la­res Test­bett auf­ge­baut. Ziel ist die Un­ter­su­chung des Auf­setz­ver­hal­tens von Lan­des­ys­te­men bei rea­lis­ti­scher Simulation von Ge­wicht, Dy­na­mik und pla­ne­ta­rer Ober­flä­che, um dar­aus Er­kennt­nis­se ab­lei­ten zu kön­nen, die bei­spiels­wei­se bei der Lan­dung auf ei­nen Pla­ne­ten re­le­vant sind.
Roboter, LEM und Rover im LAMA Testbed
Ro­bo­ter, LEM und Ro­ver im LA­MA Test­bed
Bild 2/2, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Roboter, LEM und Rover im LAMA Testbed

Zur Un­ter­stüt­zung von Ent­wick­lungs­ak­ti­vi­tä­ten zu Lan­des­ys­te­men ist beim DLR-In­sti­tut für Raum­fahrt­sys­te­me in Bre­men ein mo­du­la­res Test­bett auf­ge­baut. Ziel ist die Un­ter­su­chung des Auf­setz­ver­hal­tens von Lan­des­ys­te­men bei rea­lis­ti­scher Simulation von Ge­wicht, Dy­na­mik und pla­ne­ta­rer Ober­flä­che, um dar­aus Er­kennt­nis­se ab­lei­ten zu kön­nen, die bei­spiels­wei­se bei der Lan­dung auf ei­nen Pla­ne­ten re­le­vant sind.

Zur Unterstützung von Entwicklungsaktivitäten zu Landesystemen ist beim DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen ein modulares Testbett aufgebaut. Ziel ist die Untersuchung des Aufsetzverhaltens von Landesystemen bei realistischer Simulation von Gewicht, Dynamik und planetarer Oberfläche, um daraus Erkenntnisse ableiten zu können, die beispielsweise bei der Landung auf einen Planeten relevant sind.

Landeverhalten auf Planeten im Labor testen

Die Großanlage des Deutschen Zentrums- für Luft- und Raumfahrt (DLR) bildet ein modulares Testbett von einer Größe von 10 x 4 Metern. Die Anlage bietet eine nachgebildete Planetenoberfläche, die mit granularem Bodenmaterial und wählbaren Steinverteilungen gestaltet ist. Ferner ist das Gelände bzw. die Anlage in Teilen neigbar (bis 30°), um Landungen am Hang bzw. Roverfahrten an Steigungen und Gefällen simulieren zu können. Weiteres Kernelement der Anlage ist ein fahrbares Industrierobotersystem mit einer Traglast von 500 Kilogramm, welches zur präzisen Führung der Testobjekte dient.

Landetestobjekte können mit vordefinierten Geschwindigkeiten und Lagewinkeln als „Droptest“ abgeworfen werden. Alternativ können sie zudem durch eine permanente Kopplung zum Robotersystem auch gewichtsentlastet bewegt werden, um die geringere Anziehungskraft fremder Himmelskörper zu simulieren. Ergänzend zu diesen Testmodi auf Systemebene können auch Komponententests mit einzelnen Landebeinen durchgeführt werden.

Wichtige Fragen betreffen die Umkippstabilität bei Landungen am Hang bzw. bei seitlicher Geschwindigkeitskomponente als auch die Landesicherheit in rauem Gelände. Diese Fragen entziehen sich teilweise einer zuverlässigen numerischen Simulation auf Grund der schlechten Beschreibbarkeit des Verhaltens des granularen Oberflächenmaterials während der dynamischen Bewegungsphasen.

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Lei­tung Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601-4115
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