La­ser­la­bor mit Frei­strahl­stre­cke

Laserstrahlpropagation innerhalb der Laserfreistrahlstrecke
La­ser­strahl­pro­pa­ga­ti­on in­ner­halb der La­ser­frei­strahl­stre­cke
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Laserstrahlpropagation innerhalb der Laserfreistrahlstrecke

La­ser­strahl­pro­pa­ga­ti­ons­weg in der La­ser­frei­strahl­stre­cke zwi­schen Sen­de­sta­ti­on (links im Bild) und Emp­fangs­sta­ti­on (rechts im Bild)
Blick aus der Sendestation entlang der Laserstrahlpropagation in die Laserfreistrahlstrecke mit der Empfangsstation im Hintergrund
Blick aus der Sen­de­sta­ti­on ent­lang der La­ser­strahl­pro­pa­ga­ti­on in die La­ser­frei­strahl­stre­cke mit der Emp­fangs­sta­ti­on im Hin­ter­grund
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Blick aus der Sendestation entlang der Laserstrahlpropagation in die Laserfreistrahlstrecke mit der Empfangsstation im Hintergrund

Strahl­for­mung und Sen­de­op­ti­ken  für die Hoch­ener­gie­la­ser­strah­lung. Blick aus der Sen­de­sta­ti­on in die La­ser­frei­strahl­stre­cke mit der Emp­fangs­sta­ti­on im Hin­ter­grund

An seinem Standort Lampoldshausen betreibt das DLR im Institut für Technische Physik eine Laserfreistrahlstrecke. Auf der Großanlage wird Forschenden die Durchführung von Messungen und Experimenten mit Lasern und optischen Technologien unter definierten, realen atmosphärischen Bedingungen ermöglicht.                                 

Mit sicheren Abstand Gefahren erkennen

Die Anlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer Freistrahllänge von 130 Metern ist hinsichtlich ihrer Versorgungs- und Messtechnik für ein breites Anwendungsspektrum ausgerüstet. Eine ausgereifte Grundkonzeption ermöglicht den Betrieb verschiedenster Lasersysteme und Messverfahren sowie komplexer Empfangssysteme. Modernste Video- und Steuerungstechnik ergänzen strukturelle Sicherheitsmaßnahmen insbesondere für Hochenergielaser und erlauben eine umfangreiche Experimentinformation.

Vielfältige Anwendungen

Hochpräzise Kontrollsysteme zur Strahlsteuerung über große Distanzen sowie optische Detektorsysteme höchster Sensitivität für den Einsatz unter realen Umweltbedingungen ermöglichen Entwicklungen von Technologien in der Atmosphären- und Sicherheitsforschung:

  • Detektion chemischer, biologischer und explosiver Gefahrstoffe aus sicherer Entfernung:

Dafür müssen Lasersysteme ihre Fähigkeit nicht nur im Labor unter Beweis stellen, sondern ganz anwendungsnah im Freien, bei Wind und Wetter, um die zu detektierenden Substanzen vor einem natürlichen Hintergrund (Sporen, Pollen etc.) zu erkennen.

  • Anwendungen von Hochenergielasern:

Der integrierte Multi-Kilowatt-Laser dient für Untersuchungen zur Lasersicherheit im Freiraum, zur Strahlausbreitung durch die Atmosphäre und zur Entwicklung hochpräziser, laseroptischer Tracking-Technologien, beispielsweise für die Detektion von Weltraumschrott.

  • 24/7-erfasste Daten (Wetter, solare Einstrahlung, Niederschlags- und Aerosolverteilungen) können zusammen mit Wetterballons für Untersuchungen der bodengebundenen sowie der unteren, nicht bodengebundenen Atmosphärenschichten genutzt werden.

Neben den DLR-internen Arbeiten zur Laserstrahlausbreitung und Ferndetektion kann die Freistrahlstrecke auch für externe Kunden aus Industrie und Forschung bereitgestellt und an deren Anforderungen für Messkampagnen unter definierten Bedingungen angepasst werden. Dies umfasst beispielsweise auch die Untersuchung passiv-optischer Technologien und die Physik der bodennahen Atmosphäre.

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Lei­tung Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Dr. Frank Duschek
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Tech­ni­sche Phy­sik
    At­mo­sphä­ri­sche Pro­pa­ga­ti­on und Wir­kung
    Telefon: +49 6298 28-255
    Langer Grund
    74239 Lampoldshausen
    Kontaktieren

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