Lights out, spots on: Bis zu 121 Strahler können auf einen Brennpunkt ausgerichtet werden. Für dieses Bild nahm der Fotograf 121 Einzelbilder mit jeweils einem leuchtenden Strahler auf und montierte sie nachträglich zu einem Gesamtbild.
Lights out, spots on: Bis zu 121 Strah­ler kön­nen auf ei­nen Brenn­punkt aus­ge­rich­tet wer­den. Für die­ses Bild nahm der Fo­to­graf 121 Ein­zel­bil­der mit je­weils ei­nem leuch­ten­den Strah­ler auf und mon­tier­te sie nach­träg­lich zu ei­nem Ge­samt­bild. Bei gleich­zei­ti­gem Be­trieb al­ler 121 Strah­ler wä­re kei­ne Fo­to­auf­nah­me mög­lich, da die Strah­ler zu viel Licht pro­du­zie­ren. In der Test­kam­mer (rechts oben) zu se­hen ist ein Re­ak­tor für Ex­pe­ri­men­te zur so­la­ren Was­ser­stof­fer­zeu­gung.
Bild 1/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Lights out, spots on: Bis zu 121 Strahler können auf einen Brennpunkt ausgerichtet werden. Für dieses Bild nahm der Fotograf 121 Einzelbilder mit jeweils einem leuchtenden Strahler auf und montierte sie nachträglich zu einem Gesamtbild. Bei gleichzeitigem Betrieb aller 121 Strahler wäre keine Fotoaufnahme möglich, da die Strahler zu viel Licht produzieren. In der Testkammer (rechts oben) zu sehen ist ein Reaktor für Experimente zur solaren Wasserstofferzeugung.

Das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung be­treibt in Jü­lich mit Syn­light  die welt­weit größ­te For­schungs­an­la­ge zur Er­zeu­gung von künst­li­chem Son­nen­licht. Der Son­nen­si­mu­la­tor er­reicht die 10.000-fa­che In­ten­si­tät der na­tür­li­chen Son­nen­ein­strah­lung auf der Er­de und dient vor al­lem der Ent­wick­lung so­la­rer Treib­stof­fe.
Die Anlage kann eine bis zu 10.000-fache Konzentration des natürlichen Sonnenlichts erzeugen.
Die An­la­ge kann ei­ne bis zu 10.000-fa­che Kon­zen­tra­ti­on des na­tür­li­chen Son­nen­lichts er­zeu­gen.
Bild 2/2, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Die Anlage kann eine bis zu 10.000-fache Konzentration des natürlichen Sonnenlichts erzeugen.

Das DLR-In­sti­tut für So­lar­for­schung be­treibt in Jü­lich mit Syn­light  die welt­weit größ­te For­schungs­an­la­ge zur Er­zeu­gung von künst­li­chem Son­nen­licht. Der Son­nen­si­mu­la­tor er­reicht die 10.000-fa­che In­ten­si­tät der na­tür­li­chen Son­nen­ein­strah­lung auf der Er­de und dient vor al­lem der Ent­wick­lung so­la­rer Treib­stof­fe.

Das DLR-Institut für Solarforschung betreibt in Jülich mit Synlight  die weltweit größte Forschungsanlage zur Erzeugung von künstlichem Sonnenlicht. Der Sonnensimulator erreicht die 10.000-fache Intensität der natürlichen Sonneneinstrahlung auf der Erde und dient vor allem der Entwicklung solarer Treibstoffe.

Die größte künstliche Sonne der Welt

Synlight, die Großforschungsanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), verfügt über eine Kapazität, die größer ist als die Summe aller anderen vergleichbaren Installationen weltweit. 149 Hochleistungsstrahler, jeder einzelne mit der Leistung eines Großkino-Projektors, sind auf einer 14 mal 16 Meter großen Fläche angeordnet. Wird das Licht der Lampen auf eine zehn mal zehn Zentimeter große Fläche gebündelt, erreicht es dort die die 10.000-fache Intensität der Sonneneinstrahlung auf der Erde und Temperaturen von bis zu 3.000 Grad Celsius.

Synlight hat mehrere Anwendungsgebiete. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Entwicklung von Herstellungsverfahren für solare Treibstoffe, zum Beispiel Wasserstoff. Mit seiner hohen Energiedichte ist Wasserstoff eine interessante Alternative zu den fossilen Energieträgern Öl, Kohle und Gas: Brennstoffzellenfahrzeuge können ihn als Kraftstoff tanken; er ist Ausgangsprodukt zu Erstellung synthetischer Treibstoffe, wir zum Beispiel Flugbenzin; auch in Kraftwerken kann er die fossilen Energieträger ersetzen. Bei seiner Verbrennung entsteht kein CO2, sondern lediglich reines Wasser.

Das Ziel der Jülicher Forscherinnen und Forscher ist Brennstoffe CO2-neutral auf der Basis von Sonnenenergie herzustellen. In speziellen Reaktoren werden zum Beispiel Verfahren getestet, die Wasser mit Hilfe der konzentrierten Solarstrahlung direkt in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten. Darüber hinaus wird an Werkstoffen für Hochtemperaturanwendungen geforscht, und die Anlage bietet neue Testmöglichkeiten für die Luft- und Raumfahrt sowie für solarthermische Kraftwerke. Sie ermöglicht die Qualifizierung von Komponenten in realer Größe in drei separaten Bestrahlungskammern. Wissenschaftler des Instituts für Solarforschung begleiten die Anwender bei der Vorbereitung und Durchführung der Experimente.

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    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
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  • Dr.-Ing. Dmitrij Laaber
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für So­lar­for­schung
    So­la­re Ver­fah­rens­tech­nik Jü­lich
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