Der Mars im Blick der Stereokamera HRSC

Der Mars im Blick der Stereokamera HRSC
Am 25. Dezember 2003 erreichte die Marssonde ihr Ziel, am 10. Januar 2004 ging die hoch auflösende Stereokamera, die am DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin entwickelt wurde, zum ersten Mal in Betrieb. Seitdem scannt sie den Mars beim Überflug mit gleich neun lichtempfindlichen Detektoren in unterschiedlichen Blickwinkeln. So kann dieselbe Stelle mit minimaler Zeitverzögerung, dafür aber bei identischen Licht- und Atmosphärenbedingungen gleich mehrfach aus etwa 250 Kilometern Höhe aufgezeichnet werden - die gewonnenen Daten liefern den Wissenschaftlern Informationen über Höhen und Tiefen der Planetenoberfläche. Rund zwei Drittel der Marsoberfläche sind bereits in guter Qualität aufgenommen, 40 Prozent des Himmelskörpers sogar mit einer Auflösung von etwa zehn Metern pro Pixel, die aus einer Höhe von 250 Kilometern bei der größten Annäherung der Sonde in ihrer elliptischen Umlaufbahn erreicht wird. Die Aufnahme zeigt den Anteil der Nadirabdeckung nach Orbit 8901.
Credit:

DLR; Hintergrundbild: NASA/JPL/MGS (MOLA).

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