3D-Ansicht des Übergangs von Margaritifer Terra in Aurorae Chaos

3D-Ansicht des Übergangs von Margaritifer Terra in Aurorae Chaos
3D-Ansicht des Übergangs von Margaritifer Terra in Aurorae Chaos
Aus dem senkrecht auf die Marsoberfläche gerichteten Nadirkanal des vom DLR betriebenen Kamerasystems HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express und einem der vier schräg blickenden Stereokanäle lassen sich sogenannte Anaglyphenbilder erzeugen. Sie ermöglichen bei der Verwendung einer Rot-Blau- oder Rot-Grün-Brille einen realistischen, dreidimensionalen Blick auf die Landschaft; Norden ist im Bild rechts. In der 3D-Darstellung tritt die von tektonischen Prozessen und von Erosion durch abfließendes Wasser in sich zusammengefallene, stark zerklüftete und zerfurchte Landschaft besonders deutlich hervor. Die Höhenunterschiede zwischen dem markanten Geländesporn, der von Osten nach Westen durch die Bildmitte verläuft, und den tiefsten Stellen im Norden der Szene (rechts im Bild) betragen mehr als viertausend Meter: Das ist in etwa so viel wie zwischen dem Gipfel des Mont Blanc (4808 Meter über dem Meeresspiegel) und der sich östlich durch Norditalien erstreckenden Po-Ebene (Turin: 239 Meter über dem Meeresspiegel).
Credit:

ESA/DLR/FU Berlin, CC BY-SA 3.0 IGO

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