10. Juli 2018

Bundestagsabgeordnete der FDP besuchen das DLR in Oberpfaffenhofen

Eintrag ins Gästebuch
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Bild 1/2, Quelle: DLR.

Eintrag ins Gästebuch

Informationsbesuch am 10. Juli 2018 im DLR in Oberpfaffenhofen. Im Bild (von links): MdB Ulrich Lechte, MdB Olaf in der Beek, MdB Dr. Marcus Faber.

Gruppenbild im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum
Gruppenbild im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum
Bild 2/2, Quelle: DLR.

Gruppenbild im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum

Informationsbesuch am 10. Juli 2018 im DLR in Oberpfaffenhofen. Im Bild (von links nach rechts): MdB Ulrich Lechte, MdB Olaf in der Beek, Dr. Reinhold Busen (DLR), MdB Dr. Marcus Faber.

  • Informationsbesuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Marcus Faber, Olaf in der Beek und Ulrich Lechte am 10. Juli 2018 in Oberpfaffenhofen.
  • Die Delegation beeindruckte die Leistung und Kreativität der Spitzenforschung am DLR.
  • Schwerpunkte: Digitalisierung, Erdbeobachtung, Globale Vernetzung, Robotik, Raumfahrt

Am 10. Juli 2018 besuchten die Bundestagsabgeordneten Dr. Marcus Faber, Olaf in der Beek und Ulrich Lechte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Die Abgeordneten nutzten den Besuch, um einen umfassenden Überblick über die zukunftsweisenden Forschungsthemen am Standort zu gewinnen. Nach der Begrüßung durch Standortleiter Dr. Reinhold Busen und Stellvertreter Zekeriya Ceyhanli machten sich die Politiker mit den wichtigsten Fakten der Forschungseinrichtung vertraut. Anschließend folgte ein gemeinsamer Rundgang.

Die erste Station führte zum Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) des DLR, mit dem Institut für Robotik und Mechatroniksowie dem Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik. Von der Vielfalt der robotischen Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten waren die Gäste sichtlich beeindruckt. So kann die robotische Forschung für den Weltall unter anderem auch für irdische Anwendungen beispielsweise in schwer erreichbaren Regionen oder der Tiefsee Anwendung finden.

Am Earth Observation Center(EOC) interessierten sich die Delegierten insbesondere für die DLR-Forschung zum Klima- und Umweltschutz und für das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). Seit 2013 ermöglicht der ZKI-DE Service Bundesbehörden die kurzfristige Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen und bietet somit der öffentlichen Verwaltung neue Handlungsoptionen.

Die nächste Station führte die Abgeordneten zum Institut für Kommunikation und Navigation, das mit seinen Forschungsarbeiten zum globalen Highspeed-Internet mittels optischer Freiraum-Datenübertragung faszinierte. Zum Abschluss besuchten die Abgeordneten das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum und zeigten sich begeistert vom Betrieb des ISS-Weltraumlabor Columbus und der Betreuung der Mission "horizons von Alexander Gerst. Mit einem anerkennenden Eintrag ins DLR-Gästebuch rundeten die Politiker ihren Besuch in Oberpfaffenhofen ab.

Kontakt
  • Bernadette Jung
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 8153 28-2251
    Telefax: +49 8153 28-1243
    Münchener Straße  20
    82234 Weßling
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Grenzschichteinsaugung

Ein Propeller oder ein Fan muss die Strömung beschleunigen, um Schub zu erzeugen. Je höher die Eintritts- und Austrittsgeschwindigkeiten sind, umso höher ist die dazu benötigte Leistung. In der unmittelbaren Rumpfnähe, in der sogenannten "Grenzschicht", ist die Luftströmung gegenüber der Umgebungsgeschwindigkeit deutlich verlangsamt. Wird der Fan nun direkt hinter dem Rumpf platziert, sieht er diese verlangsamte Anströmung und benötigt weniger Leistung, um denselben Schub zu erzeugen. Dadurch steigt der Wirkungsgrad des Antriebs gegenüber einer klassischen Triebwerksanordnung.

Auftrieb

Die Auftriebskraft des Tragflügels muss das Gewicht des Flugzeugs tragen. Der Auftrieb eines Tragflügels hängt vom Quadrat der Anströmgeschwindigkeit ab: doppelte Geschwindigkeit erzeugt den vierfachen Auftrieb. Im Flug wird der Flügel vom Propellerstrahl angeblasen – beim Start stärker, im Reiseflug weniger stark. Wenn der Flügel zum größten Teil im Propellerstrahl liegt, kann der Flügel etwa 10 bis 20 Prozent kleiner und leichter gebaut werden und trotzdem den gleichen Auftrieb erreichen.

Propeller an Flügelenden

Für die Energieeffizienz spielt der Widerstand eines Flugzeugs eine enorme Rolle. Rund 40 Prozent des Gesamtwiderstands werden durch den Druckausgleich an den Flügelenden hervorgerufen. Dieser führt zu einer Rotation der Strömung an den Flügelspitzen, den sogenannten Randwirbeln. Ein Propeller versetzt die Strömung hinter sich ebenfalls in Rotation. Platziert man einen Propeller am Rand der Tragfläche, wirkt die Rotation des Propellernachlaufs dem Randwirbel am Flügel entgegen – beide Drehungen heben sich im Idealfall auf. Der Widerstand sinkt. Natürlich muss die Drehrichtung des Propellers stimmen.