2. Dezember 2020

DLR­ma­ga­zin 166 – Nächs­ter Halt Zu­kunft

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Das Safe Light Regional Vehicle (SLRV) des DLR
Das Sa­fe Light Re­gio­nal Ve­hic­le (SL­RV) des DLR
Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Das Safe Light Regional Vehicle (SLRV) des DLR

Die Ein­satz­po­ten­zia­le die­ses neu­en Fahr­zeug­kon­zepts sind: täg­li­ches Pen­deln vom Stadt­rand in die Ci­ty, Zu­brin­ger zum öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr oder auch als Car-Sha­ring-Fahr­zeug. Sei­ne Reich­wei­te: 400 Ki­lo­me­ter, Höchst­ge­schwin­dig­keit 120 km/h. An­ge­trie­ben wird der Leicht­bau-Flit­zer von ei­ner res­sour­cen­scho­nen­den Brenn­stoff­zel­len-Bat­te­rie-Kom­bi­na­ti­on. Das SL­RV ist ei­nes der neu­en Fahr­zeug­kon­zep­te, die ak­tu­ell im DLR ent­ste­hen und den Ver­kehr der Zu­kunft prä­gen könn­ten.

Leicht, wendig und sicher: Das neue Kleinfahrzeug Safe Light Regional Vehicle (SLRV) ziert den Titel des DLRmagazins 166. Es ist eines der neuen Fahrzeugkonzepte, die im DLR entwickelt wurden und den Verkehr der Zukunft prägen könnten. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist beim Bau solcher Fahrzeuge wichtig, dass deren Antriebe so ressourcenschonend wie möglich sind. Entsprechend wird dieser Prototyp von einer Brennstoffzellen-Batterie-Kombination angetrieben und tankt Wasserstoff. So verbindet sich Grundlagenforschung auf höchstem Niveau mit anwendungsbezogener Forschung. Auch im Bereich Luftverkehr forscht das DLR daran, wie Flugzeuge zukünftig treibstoffsparender werden können. Entscheidend ist dabei die Balance zwischen Stabilität und Flexibilität. Prof. Dr. Wolf Krüger vom DLR-Institut für Aeroelastik untersucht besonders biegsame Flugzeugflügel und erklärt im Interview, warum wir uns beim Blick aus dem Flugzeugfenster trotzdem keine Sorgen machen müssen. Forscherinnen und Forscher des DLR in Oldenburg erproben derweil, wie eine zukünftige nachhaltige Energieversorgung funktionieren kann. Diese Ausgabe des DLRmagazins nimmt Sie mit zu einem Besuch im neuen NESTEC-Labor.

Ein weiteres Highlight in diesem Heft ist die Geschichte von „Blaubeuren“, dem größten Steinmeteorit, der bislang in Deutschland gefunden wurde. Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf wurde nun das stattliche Alter des außerirdischen Schwergewichts ermittelt: „Blaubeuren“ fiel vor etwa 10.000 Jahren auf die Erde. Weitere Themen dieser Ausgabe sind ein Überblick über 40 Jahre angewandte Fernerkundung im DLR, wo Forscherinnen und Forscher Informationen von Erdbeobachtungssatelliten verarbeiten und wahre Schätze aus diesen Daten schmieden, ein Projekt, das Kommunikations- und Navigationssysteme gegen Cyberangriffe absichert, und das neue DLR-Kompetenzzentrum in Trauen, in dem Fachleute sich das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, defekte oder verschwundene Satelliten innerhalb von sieben Tagen zu ersetzen – ein Vorhaben wie aus einem James-Bond-Film.

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