Ant­ark­tis­sta­ti­on O'Higg­ins

Antenne der Antarktisstation
An­ten­ne der Ant­ark­tis­sta­ti­on
Bild 1/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Antenne der Antarktisstation

Auch als Ra­dio­te­le­skop für VL­BI-Mes­sun­gen wird die 9-m-An­ten­ne ge­nutzt. Als Zeit­nor­mal wird ei­ne Atom­uhr (Was­ser­stoff­ma­ser) be­trie­ben.
Antarktisstation
Ant­ark­tis­sta­ti­on
Bild 2/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Antarktisstation

Die deut­sche Ant­ark­tis­sta­ti­on GARS O'Higg­ins (fla­che, wei­ße Ge­bäu­de) mit 9-m-An­ten­ne vor der chi­le­ni­schen Sta­ti­on Ber­nar­do O'Higg­ins (ro­te Ge­bäu­de), ge­le­gen auf der Pen­in­su­la Schmidt. Im Hin­ter­grund die Ant­ark­ti­sche Halb­in­sel.
Luftaufnahme
Luft­auf­nah­me
Bild 3/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Luftaufnahme

Im In­ne­ren der deut­schen Ant­ark­tis­sta­ti­on GARS O’Higg­ins (Ger­man An­tarc­tic Re­cei­ving Sta­ti­on) kon­trol­lie­ren Mit­ar­bei­ter des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) den Emp­fang von Sa­tel­li­ten­da­ten.
Der Sockel dient als Windschutz für Pinguine
Der So­ckel dient als Wind­schutz für Pin­gui­ne
Bild 4/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Der Sockel dient als Windschutz für Pinguine

Ant­ark­tis­sta­ti­on O'Higg­ins : Vor der Tür brü­ten die Pin­gui­ne und nut­zen die große Sa­tel­li­ten-An­ten­ne und ih­ren So­ckel als Wind­schutz.
Antarktisstation
Ant­ark­tis­sta­ti­on
Bild 5/5, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Antarktisstation

Mitt­ler­wei­le ist die Sta­ti­on des DLR vor al­lem für den Emp­fang von Sa­tel­li­ten­da­ten (ak­tu­ell Ter­ra­SAR-X, Tan­DEM-X, TET-1, Cas­sio­pe, Ter­ra/Aqua MO­DIS), als auch für die Kom­man­die­rung von Sa­tel­li­ten zu­stän­dig.

Vor der Tür brüten die Pinguine und nutzen die große Satelliten-Antenne und ihren Sockel als Windschutz. Im Inneren der deutschen Antarktisstation GARS O’Higgins (German Antarctic Receiving Station) empfangen ganzjährig Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Satellitendaten.

Zum Schichtdienst in die Antarktis: Arbeiten auf dem Weißen Kontinent

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 trotzt die Station den eisigen Stürmen auf dem Weißen Kontinent. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR betreibt seit Anfang 2010 die Station ganzjährig mit einem Team aus vier Mitarbeitern.

Der Speicherplatz eines Satelliten - oder vielmehr der Mangel daran - war vor 20 Jahren der Grund für die Errichtung der Station. Der europäische Erdbeobachtungssatellit ERS-1 hatte nicht genügend Kapazitäten, um die aufgezeichneten Radardaten an Bord zu speichern und so wurde auf der felsigen Peninsula Schmidt am Nordzipfel der antarktischen Halbinsel die GARS O’Higgins in Betrieb genommen.

Mittlerweile ist die Station des DLR vor allem für den Empfang von Satellitendaten (aktuell TerraSAR-X, TanDEM-X, TET-1, Cassiope, Terra/Aqua MODIS), als auch für die Kommandierung von Satelliten zuständig. Darüber hinaus dient die Station zur Messung tektonischer Verschiebungen der antarktischen Halbinsel. Kooperationspartner des DLR ist hierfür das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG), das die Messungen verantwortet.

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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601 4115
    Linder Höhe
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  • Dr. Erhard Diedrich

    Deut­sches Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum, In­ter­na­tio­na­les Bo­den­seg­ment
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