Ro­tor­test­an­la­ge Göt­tin­gen (RTG)

Rotortestanlage
Ro­tor­test­an­la­ge
Bild 1/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Rotortestanlage

An­triebss­trang des Ro­tors mit La­ge­rung so­wie Kraft- und Dreh­mo­ment­mes­sung.
Kamerasystem
Ka­me­ra­sys­tem
Bild 2/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Kamerasystem

Ka­me­ra­sys­tem und La­ser­be­leuch­tung ei­ner "Par­tic­le Image Ve­lo­cit­me­try"-Mes­sung.
Kamerasystem und LED-Beleuchtung
Ka­me­ra­sys­tem und LED-Be­leuch­tung
Bild 3/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Kamerasystem und LED-Beleuchtung

Ka­me­ra­sys­tem und LED-Be­leuch­tung ei­ner "Ste­reo Pat­tern Re­co­gni­ti­on"-Mes­sung
Telemetriesystem und Taumelscheibe
Te­le­me­trie­sys­tem und Tau­mel­schei­be
Bild 4/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Telemetriesystem und Taumelscheibe

Te­le­me­trie­sys­tem und Tau­mel­schei­be des RTG-Ro­tor­kop­fes
Instrumentierter Vierblattrotor
In­stru­men­tier­ter Vier­blat­tro­tor
Bild 5/5, Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Instrumentierter Vierblattrotor

In­stru­men­tier­ter Vier­blat­tro­tor mit Mess­war­te im Hin­ter­grund

Im DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik können Wissenschaftler komplexe Strömungsphänomene wie sie zum Beispiel an Hubschrauberrotoren auftreten, messen und die Daten automatisiert auswerten.

Im DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik können Wissenschaftler komplexe Strömungsphänomene wie sie zum Beispiel an Hubschrauberrotoren auftreten, messen und die Daten automatisiert auswerten.

Komplexe Strömungen messen und auswerten

Die Großanlage der Abteilung Hubschrauber (AS-HEL) basiert auf einem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten System zur automatisierten Auswertung von Messdaten, die bei den Tests von Rotoren anfallen. Die Anlage besteht aus einer Messstrecke, wo Luftströme ohne Turbulenzen zugeführt werden sowie dem eigentlichen Rotorversuchstand mit einer 65kW-Antriebsleistung. Durch die Auswahlmöglichkeiten an verschiedenen Rotorköpfen die eingesetzt werden können, wird die Anlage für die jeweilige Messung optimal konfiguriert.

So sind insbesondere instationäre Messungen im transsonischen Bereich möglich. Weiterhin können optische Dichtemessungen an schnell rotierenden Propellern oder Rotoren durchgeführt werden. Instationäre Geschwindigkeitsfeldmessungen mit Frequenzen von bis zu 1 kHz sind ebenfalls möglich. Der RTG (1MG) dient primär dem Zweck, Messdaten für die Entwicklung von Messtechniken für die Hubschrauberaerodynamik zu liefern. Die Hard- und Software der Anlage ermöglicht zudem auch den industriellen Einsatz und damit auch die Akquise neuer Projekte durch Kunden.

Für das DLR und seine Projekte sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Versuchsreihen von großer Bedeutung. Denn durch die RTG-Großanlage werden Verpflichtungen für das Luftforschungsprogramm (LuFo) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfüllt und nationale (Universitätsausbildung, Bachelor, Master, Doktor) sowie internationale Kooperationen (z.B. mit NLR, ONERA, NASA) aufrechterhalten bzw. ausgebaut. Außerdem erhält das DLR durch den RTG seine einzigartigen nationalen Kapazitäten und Fähigkeiten im internationalen europäischen Vergleich gegenüber England und Frankreich.

Kontakt
  • Volker Speelmann
    Lei­tung Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Zen­tra­les In­ves­ti­ti­ons­ma­na­ge­ment
    Telefon: +49 2203 601-4103
    Fax: +49 2203 601-4115
    Linder Höhe
    Köln
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  • Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Raffel
    Hub­schrau­ber
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Ae­ro­dy­na­mik und Strö­mungs­tech­nik
    Telefon: +49 551 709-2817
    Bunsenstraße 10
    37073 Göttingen
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