Am Rande des Möglichen

Quantentechnologien

Wo klassische Technik an ihre Grenzen stößt, eröffnen Quantentechnologien neue Horizonte für Forschung, Industrie und Wirtschaft: Indem sie quantenmechanische Effekte nutzbar machen, werden so Sensoren, Simulatoren, Kommunikationsnetze und Computer mit bislang unerreichbarer Leistung möglich.

Dank intensiver Forschung auch am DLR stehen Quantentechnologien an der Schwelle zur kommerziellen Nutzung. Dazu gehören

  • Quantensensoren, die so feinfühlig und präzise sind, dass sie das Magnetfeld eines Atoms oder kleinste unterirdische Gravitationsabweichungen detektieren können,
  • Quantensimulatoren, die komplexe Moleküle und exotische Materiezustände im Labor erforschbar machen und so Durchbrüche in der Grundlagenforschung und bei der gezielten Entwicklung neuer Chemikalien und Werkstoffe ermöglichen,
  • Quantenimaging, mit dem ultrafeine und extrem empfindliche Strukturen dargestellt werden können, zum Beispiel im medizinischen Bereich und in der Biologie,
  • Quantencomputer, die Rechen- und Optimierungsprobleme lösen, die für klassische Computer für immer unerreichbar sind – womit zum Beispiel im Energie- und Verkehrssektor enorme Emissions- und Kosteneinsparungen möglich werden, und
  • Quantennetzwerke, die nicht nur abhörsichere Kommunikation garantieren, sondern in Zukunft auch weltweit – und sogar weltraumweit – verteilte Quantensensoren, -simulatoren und -computer zu noch mehr Leistung verschalten.

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Felix Knoke

Kommunikation DLR Quantencomputing-Initiative
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
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