4. April 2018
Projekt "Ich entlaste Städte"

Ber­li­ner Fahr­rad­staf­fel er­hält Las­ten­rad vom DLR

Polizeioberkommissar Kay Biewald bei der Testfahrt mit dem Lastenrad
Po­li­zei­o­ber­kom­missar Kay Bie­wald bei der Test­fahrt mit dem Las­ten­rad
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Polizeioberkommissar Kay Biewald bei der Testfahrt mit dem Lastenrad

Am 3. April 2018 er­hielt die Fahr­rad­staf­fel der Po­li­zei Ber­lin im Rah­men des Mo­bi­li­täts­pro­jekts "Ich ent­las­te Städ­te" ein Las­ten­rad. Es wur­de von dem Ber­li­ner Ku­rier­un­ter­neh­men mes­sen­ger über­ge­ben, das sich als Pro­jekt­part­ner um An­schaf­fung und Un­ter­halt der Rä­der küm­mert.

  • Im Rahmen des DLR-Projekts "Ich entlaste Städte" wurde ein Lastenrad an die Fahrradstaffel der Berliner Polizei übergeben.
  • Schwerpunkt(e): Intelligente Mobilität, Verkehrsentwicklung und Umwelt

Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison erhielt die Fahrradstaffel der Ber­li­ner Po­li­zei im Rahmen des Mobilitätsprojekts www.las­ten­rad­t­est.de des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Lastenrad. Es wurde am 3. April 2018 übergeben und steht den Polizistinnen und Polizisten nun für vier Monate zur Verfügung. In dem Projekt untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung, inwieweit unterschiedliche Branchen vom Lastenradeinsatz profitieren können und sich der Stadtverkehr entlasten lässt. "Wir freuen uns sehr, dass wir die Berliner Polizei für unser Projekt gewinnen konnten", sagt der DLR-Projektleiter Johannes Gruber. "Wir sehen das Lastenrad im Bereich Wirtschaftsverkehr als sinnvolle Alternative zum Auto und hoffen, es über 'Ich entlaste Städte' in möglichst vielen Branchen etablieren zu können."

CO2-frei unterwegs

Das eBul­lit hat ein Transportvolumen von 180 Litern und einen elektrischen Antrieb, der bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Polizeioberkommissar Kay Biewald freut sich schon auf den ersten Einsatz: "Mit der Teilnahme am 'Ich entlaste Städte'-Projekt möchten wir mit gutem Beispiel vorangehen und zur Abgasreduzierung in der Innenstadt beitragen. Wir können in Zukunft kleinere Einsatzmittel transportieren, ohne ein Polizei-Kfz nutzen zu müssen oder das Lastenrad als 'mobilen Tresen' bei verschiedenen Veranstaltungen wie beispielsweise der Fahr­rad­re­gis­trie­rung einsetzen." Während der vorerst viermonatigen Testzeit führen die Verkehrsforscher des DLR Befragungen sowie Analysen der Fahrzeugbewegungen durch. Ziel der Wissenschaftler ist es, am Ende des Projekts eine fundierte Einschätzung abgeben zu können, wie das Lastenrad als gewerbliches Fahrzeug von der Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen angenommen wird.

Über das Projekt

In dem bundesweiten Mobilitätsprojekt "Ich entlaste Städte" möchte das DLR Lastenräder als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekannt machen. Koordiniert wird das Projekt von Wissenschaftlern des DLR-Instituts für Verkehrsforschung und gemeinsam mit Kommunen, Industrie- und Handelskammern, Lastenradherstellern sowie weiteren Wirtschaftspartnern gestaltet. Bis Mitte 2019 werden bundesweit mehrere hundert Unternehmen und Einrichtungen gesucht, die das Lastenrad als gewerbliches Transportmittel und dessen Alltagstauglichkeit in einem mehrmonatigen Test ausprobieren möchten. Das Projekt ist im September 2017 gestartet und kann mit bisher 17 unterschiedlichen Modellen ein breiteres Spektrum an gewerblichen Transporten abdecken. Interessierte Unternehmen können sich auf der Webseite www.las­ten­rad­t­est.de bewerben.

Am Donnerstag, den 12. April 2018 können Betriebe und öffentliche Einrichtungen Lastenräder in München als nachhaltige Transportalternative entdecken und selbst auf`s Rad steigen. Im Rahmen einer Roadshow werden im Verkehrszentrum des Deutschen Museums Lastenräder für gewerbliche Nutzer vorgestellt. Interessierte können sich noch bis zum 9.April hieranmelden.

Kontakt
  • Julia Heil
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Po­li­tik­be­zie­hun­gen und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 2203 601-5263
    Linder Höhe
    51147 Köln
    Kontaktieren
  • Dipl.-Geogr. Johannes Gruber
    Pro­jekt­lei­ter "Ich ent­las­te Städ­te"
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    In­sti­tut für Ver­kehrs­for­schung
    Pro­jekt­lei­ter "Ich ent­las­te Städ­te" im In­sti­tut für Ver­kehrs­for­schung
    Telefon: +49 30 67055-200
    Fax: +49 30 67055-283
    Rudower Chaussee 7
    12489 Berlin
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