24. September 2019

Schulteams starten Richtung Weltraum – Sieger stehen fest

Start einer Rakete mit CanSats an Bord
Start einer Rakete mit CanSats an Bord
Bild 1/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Start einer Rakete mit CanSats an Bord

Beim großen Finale des 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs 2019 startet in Bremen eine Rakete mit CanSats an Bord.

Dosensatelliten bereit für den Take-off
Dosensatelliten bereit für den Take-off
Bild 2/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Dosensatelliten bereit für den Take-off

Ein Aufbau zum großen Finale des 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs 2019.

Drei CanSats gen Himmel
Drei CanSats gen Himmel
Bild 3/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Drei CanSats gen Himmel

Jeweils drei CanSats werden mit einer Rakete gen Himmel befördert.

Weiche Landung
Weiche Landung
Bild 4/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0)

Weiche Landung

Ein Fallschirm bringt die Rakete weich zum Boden zurück.

CanSat-Rakete
CanSat-Rakete
Bild 5/5, Quelle: DLR (CC-BY 3.0).

CanSat-Rakete

CanSat-Rakete

  • Schüler starten Mini-Satelliten mit verschiedenen Missionen an Bord
  • Deutscher CanSat-Wettbewerb mit zahlreichen Mitveranstaltern und Förderern der Raumfahrtbranche
  • Schwerpunkte: Nachwuchsarbeit, Raumfahrt

Beim großen Finale des 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs wurde die Raumfahrtstadt Bremen wieder zum Treffpunkt für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland. Vom 23. bis zum 27. September 2019 präsentierten CanSat-Schulteams einer Jury aus Experten der Luft- und Raumfahrtbranche ihre selbstentwickelten Minisatelliten. Den Höhepunkt der Kampagne kennzeichnete dabei der Starttag am Mittwoch, 25. September: Bei einem Raketenstart auf dem Flugplatz in Rotenburg/Wümme hat sich gezeigt, welches CanSat-Team die monatelange Vorbereitungszeit, von der ersten Idee bis zum funktionsfähigen CanSat (englisch für „Dosensatelliten“), am besten nutzen konnte. Das Gewinnerteam CANone hat sich für den Europäischen CanSat-Wettbewerb 2020 qualifiziert. Die Siegerehrung fand am 27.09.2019 in Bremen statt. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.

Die Sieger

Die drei Sieger-Teams sind:

  • Platz 1 CANone aus Wolfsburg, Niedersachsen

Das Team erhielt ein besonderes Lob von der Jury für seine gute Öffentlichkeitsarbeit. Thema der Mission war die Zusammensetzung des Lichts in der Höhe und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das menschliche Auge zu messen.

  • Platz 2 GiS Worlds aus Wolfenbüttel, Niedersachsen

Mit einer Kamera haben die Schüler ein Luftbild der Erde aufgenommen und daraus mit Hilfe eines neuronalen Netzwerks den Vorgang der Kartierung automatisiert. Besonders ausgezeichnet hat sich dabei die Ausfallsicherheit des entwickelten Systems. Das Team hatte dieses in ausgiebigen Tests zuvor validiert.

  •  Platz 3 Apoapsis aus Baldham, Bayern

Die technisch anspruchsvolle Bodenstation hat die Jury überzeugt. Damit empfing das Schülerteam die Daten der in seinem CanSat verbauten Kameras, um daraus eine Höhenkarte vom Boden zu erstellen.

Höhepunkt des Wettbewerbs: der Raketenstart

Die Startkampagne des mittlerweile 6. Deutschen CanSat-Wettbewerbs war der Abschluss einer intensiven Vorbereitung. In der Kampagnen-Woche erhielten die Schulteams Einblicke hinter die Kulissen der Bremer Raumfahrtindustrie, tauschten sich untereinander aus. Vor allem schlug die Stunde der Wahrheit: Ein halbes Jahr hatten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher Zeit, über ihren CanSats zu grübeln, zu tüfteln und zu schrauben, bevor sie am 25. September mit einer Rakete in Richtung Weltraum in eine Höhe von 700 Metern befördert wurden. Das Ziel: Auf dem Weg zurück zur Erde sollten unterschiedliche Missionen absolviert werden. Am Ende floss allerdings nicht nur der erfolgreiche Abschluss in die Bewertung der Jury ein, sondern es wurde ebenso das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit der Teams bewertet. Darüber hinaus war die Finanzierung ihrer Projekte durch Sponsoren von den Teams selbstständig zu bewerkstelligen. Ihre Fortschritte und Ergebnisse mussten sie in schriftlichen Berichten festhalten – ähnlich wie in einer Raumfahrtmission.

Zahlreiche Mitveranstalter, Förderer und Paten

ArianeGroup, Rocketronics, Aviaspace Bremen, Bremen Airport, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), DSI Aerospace Technologie GmbH (DSI), Europäische Union über den European Regional Development Fund, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europaschule Schulzentrum Utbremen, European Space Education Resource Office Germany (ESERO Germany), Flugplatz Rotenburg (Wümme), Gymnasium Vegesack, Institut für Aerospace-Technologie (IAT) der Hochschule Bremen, moskito 360° Markenagentur, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, OHB Bremen, RuhrUniversität Bochum, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Senatorin für Kinder und Bildung, SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH, Spacebenefit e.V., Technisches Bildungszentrum Mitte, Verein Deutscher Ingenieure Bremen, Watterott Electronics GmbH, Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen.

Kontakt
  • Dr. Dirk Stiefs
    Leiter DLR_School_Lab Bremen
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    DLR_School_Lab Bremen
    Telefon: +49 421 24420-1131
    Telefax: +49 421 24420-1120
    Robert-Hooke-Str.  7
    28359 Bremen
    Kontaktieren
  • Jana Hoidis
    Kommunikation Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Oldenburg
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

    Politikbeziehungen und Kommunikation
    Telefon: +49 531 295-2453
    Robert-Hooke-Str.  7
    28359 Bremen
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