14. November 2019

Thomas Dekorsy zum Fellow der Optical Society of America ernannt

Prof. Thomas Dekorsy, Leiter des DLR-Instituts für Technische Physik am Standort Stuttgart
Prof. Thomas Dekorsy, Leiter des DLR-Instituts für Technische Physik am Standort Stuttgart
Bild 1/1, Quelle: ©DLR

Prof. Thomas Dekorsy, Leiter des DLR-Instituts für Technische Physik am Standort Stuttgart

Im Fokus der Arbeiten seines DLR-Instituts steht die Entwicklung von Lasersystemen für Anwendungen im der Luft- und Raumfahrt sowie in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung. Zu den Schwerpunkten gehören die Detektion und Beseitigung von Weltraumschrott, die lasergestützte Ferndetektion von Schad- und Gefahrstoffen, Lasereffektoren großer Reichweite sowie die Entwicklung von Lasersensoren für die Luftfahrt.

  • Optical Society of America (OSA) ernennt DLR-Institutsdirektor Thomas Dekorsy zum Fellow.
  • Ehrung für wegweisende Arbeiten in den Bereichen hochempfindliche Lasermesstechnik und neuartige Lichtquellen.
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, Lasertechnologie

Die Optical Society of America (OSA) hat den Leiter des Instituts für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Thomas Dekorsy, zum Fellow ernannt. Die OSA ist die größte und eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen auf dem Gebiet Optik und Photonik mit weltweit über 14.000 Mitgliedern aus Forschung und Industrie. Jährlich ernennt die Gesellschaft eine geringe Anzahl ihrer Mitglieder für besondere wissenschaftliche Leistungen und Beiträge zum Fellow.

Die Ernennung von Thomas Dekorsy erfolgte aufgrund seiner wegweisenden Arbeiten in den Bereichen hochempfindliche Lasermesstechnik und neuartige Lichtquellen. Auf dem Gebiet der Lasermesstechnik hat Dekorsy ein Verfahren erarbeitet, das die zeitaufgelöste Beobachtung von ultraschnellen Prozessen im Femtosekunden-Bereich ermöglicht. Solche Prozesse laufen zum Beispiel in einem Material ab, das von einem ultrakurzen Laserimpuls getroffen wird. Hierbei werden Schwingungen der Atome erzeugt, deren Frequenz im Terahertz-Frequenzbereich liegen und die mit dieser Messtechnik sichtbar gemacht werden können. Diese Untersuchungen ermöglichen neue Wege in der Materialbearbeitung und Charakterisierung.

Weiterhin entwickelte er neuartige Lichtquellen im Terahertz-Frequenzbereich, die sich durch ihre hohe Effizienz auszeichnen. Mittels Terahertz-Strahlung kann durch Materialien wie Textilien und Verpackungen durchgeschaut werden, die im Sichtbaren nicht transparent sind. Gleichzeitig ist diese Strahlung im Vergleich zu Röntgenstrahlung ungefährlich. Diese neuen Strahlungsquellen ermöglichen Anwendungen in der Produktkontrolle, zum Beispiel von pharmazeutischen Erzeugnissen. Die von Thomas Dekorsy entwickelten Konzepte kommen mittlerweile in verschiedenen Produkten zum Einsatz und werden weltweit in Forschungseinrichtungen und von mehreren Firmen genutzt.

Dekorsy leitet das DLR-Institut für Technische Physik mit Standorten in Stuttgart und Lampoldshausen und rund 70 Mitarbeitern seit April 2016. Zuvor forschte und lehrte der promovierte Physiker als Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz. Im Fokus der Arbeiten seines DLR-Instituts steht die Entwicklung von Lasersystemen für Anwendungen im der Luft- und Raumfahrt sowie in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung. Zu den Schwerpunkten gehören die Detektion und Beseitigung von Weltraumschrott, die lasergestützte Ferndetektion von Schad- und Gefahrstoffen, Lasereffektoren großer Reichweite sowie die Entwicklung von Lasersensoren für die Luftfahrt.

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