13. Januar 2020

Staatssekretär Zimmer besucht das DLR

Staatssekretär Zimmer (Mitte) mit der DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund (links) und dem kommissarischen Programmkoordinator für die DLR-Sicherheitsforschung Dirk Zimper (rechts) am Standort Oberpfaffenhofen.
Staatssekretär Zimmer besucht das DLR
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Staatssekretär Zimmer besucht das DLR

Staatssekretär Zimmer (Mitte) mit der DLR-Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund (links) und dem kommissarischen Programmkoordinator für die DLR-Sicherheitsforschung Dirk Zimper (rechts) im DLR-Raumflugbetrieb am Standort Oberpfaffenhofen.
  • Schwerpunkte: Sicherheit, Raumfahrt

Am 9. Januar 2020 besuchte Benedikt Zimmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung (BMVg), das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Dort informierte er sich über Arbeiten zur wehrtechnischen Forschung am Standort.

Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, und Dr. Dirk Zimper, kommissarischer Programmkoordinator für die DLR-Sicherheitsforschung, begrüßten Staatssekretär Zimmer, gaben einen allgemeinen Überblick über das DLR und stellten die Aktivitäten zur Wehrtechnik vor.

Im Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme zeigten Wissenschaftler dort entwickelte Verfahren zur Bildauswertung von Radardaten. Die Expertise und Fähigkeiten des DLR im Bereich der Radartechnologien werden insbesondere im Kontext der unabhängigen Analyse- und Bewertungsfähigkeit angefragt.

Im Raumflugbetrieb informierten sich die Besucher über die Kompetenzen des DLR beim Satellitenbetrieb. Zudem stellten die Forschenden in der Integrationshalle der Mobilen Raketenbasis (MORABA) die Fähigkeiten des DLR zur Durchführung von Höhenforschungsexperimenten und Untersuchungen im Hyperschallbereich vor.

Darüber hinaus präsentierte Dirk Zimper Konzepte und Technologien, mit denen es zukünftig möglich sein wird, Kleinsatelliten mit den unterschiedlichsten Nutzlasten innerhalb kürzester Zeit in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen und in Betrieb zu nehmen. Diese sogenannte „Responsive Space Capability“ wird aus Sicht des DLR zunehmend bedeutender werden. Damit können ausgefallene Systeme im Weltraum in Teilen schnell ersetzt oder neue in den Orbit gebracht werden.

Saatsekretär Zimmer kommentierte seinen Besuch mit den Worten: „Wir sind auf Sie angewiesen!“ Er betonte, dass sich das BMVg auf eine noch intensivere Zusammenarbeit freut.

DLR-Sicherheitsforschung

In der Sicherheitsforschung werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des DLR mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie sowie internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt liefern mehr als 25 DLR-Institute und -Einrichtungen im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Leitung Media Relations, Pressesprecher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Fax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Dr. Dirk Zimper
    Programmlinienkoordinator Wehrtechnische Forschung, kommissarischer Programmkoordinator Sicherheitsforschung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Programmkoordination Sicherheitsforschung
    Telefon: +49 30 67055-286
    Rutherfordstraße 2
    12489 Berlin
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