21. Februar 2020

Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär des BM­Wi be­sucht Ener­gie­for­schung im DLR Köln

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Energie
Besuch durch Thomas Bareiß beim DLR
Be­such durch Tho­mas Ba­reiß beim DLR
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Besuch durch Thomas Bareiß beim DLR

Staats­se­kre­tär Ba­reiß er­hielt ei­nen Ein­blick in ak­tu­el­le Schwer­punk­te der DLR-Ener­gie­for­schung. Das Kon­zept zum Um­bau kon­ven­tio­nel­ler Kraft­wer­ke zu Wär­me­spei­cher­kraft­wer­ken („Third Li­fe“ für Koh­le­kraft­wer­ke) so­wie das um­fang­rei­che Port­fo­lio des DLR im Be­reich der Nut­zung von Was­ser­stoff als dem Ener­gie­trä­ger der Zu­kunft stan­den da­bei im Vor­der­grund.
  • Schwerpunkt: Energie

Am Freitag den 21. Februar 2020 begrüßte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), am Standort Köln. Bareiß ist im Ministerium für die Bereiche Energie und Außenwirtschaft zuständig. Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für die Verkehrs- und Energieforschung des DLR, empfing den Staatssekretär gemeinsam mit dem DLR-Programmdirektor Energie, Bernhard Milow, Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, Direktor des DLR-Instituts für Solarforschung, und Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter Standorte West und des DLR-Technologiemarketings.

Staatssekretär Bareiß erhielt einen Einblick in aktuelle Schwerpunkte der DLR-Energieforschung. Das Konzept zum Umbau konventioneller Kraftwerke zu Wärmespeicherkraftwerken ("Third Life" für Kohlekraftwerke) sowie das umfangreiche Portfolio des DLR im Bereich der Nutzung von Wasserstoff als dem Energieträger der Zukunft standen dabei im Vordergrund.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Chancen des Technologieexports für die deutsche Wirtschaft und auf dem Zusammenwirken der Sektoren Energie und Verkehr.

Gebündelte Sonnenstrahlen und Wärmespeicher

Bei seinem Rundgang über das Gelände besichtigte Bareiß den TESIS-Wärmespeicher. Mit dieser Testanlage forscht das DLR seit 2017 an Flüssigsalz als Speichermedium für Wärme, die sowohl aus der Abwärme von Industrieprozessen, als auch aus Solarkraftwerken stammen kann. Große Salzspeicher helfen beispielsweise, Strom aus erneuerbaren Quellen regelbar zu machen – d.h. beispielsweise Energie aus Sonnenkraft auch nach Einbruch der Dunkelheit zu nutzen oder bestehende Kraftwerke zu ergänzen.

Anschließend besuchte der Staatssekretär den Kölner Sonnenofen. Im DLR-Institut für Solarforschung wird am Hochflussdichte-Sonnenofen Sonnenlicht gebündelt und die konzentrierte Strahlung für die Entwicklung und Erprobung solarer Verfahrenstechnik und neuer Materialien genutzt. Hohe Bestrahlungsstärken und Temperaturen von über 2000 Grad Celsius ermöglichen unter anderem Experimente zur Wasserstofferzeugung und zur Prüfung von Bauteilen für solar-thermische Kraftwerke.

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    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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  • Ute Müller
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

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