2. Oktober 2020
Das DLR beim IAC 2020

In­ter­na­tio­na­le Raum­fahrt-Com­mu­ni­ty trifft sich zum IAC 2020 erst­mals vir­tu­ell

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Raumfahrt
Cimon-2 bei Test
Ci­mon-2 bei Tests im EAC
Bild 1/11, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Cimon-2 bei Tests im EAC

Der ers­te mo­bi­le Astro­nau­ten­as­sis­tent im All, CI­MON, hat ein Ge­schwis­ter be­kom­men: CI­MON-2 – hier bei Tests im Co­lum­bus-Mock-up des Eu­ro­päi­schen Astro­nau­ten­zen­trums in Köln – ist am 5. De­zem­ber 2019 an Bord ei­ner SpaceX-19-Ra­ke­te vom US-Welt­raum­bahn­hof Ca­pe Ca­na­ve­ral in Flo­ri­da zur In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ge­star­tet.
grafische Datstellung vom Klimasatelliten MERLIN
MER­LIN - Ei­ne deutsch-fran­zö­si­sche Kli­ma­mis­si­on
Bild 2/11, Credit: CNES/illustration David DUCROS.

MERLIN - Eine deutsch-französische Klimamission

Der deutsch-fran­zö­si­sche Kli­ma­sa­tel­lit MER­LIN (Me­tha­ne Re­mo­te Sen­sing LI­DAR Missi­on) soll ab 2024 die glo­ba­le Me­than-Kon­zen­tra­ti­on in der At­mo­sphä­re mes­sen. MER­LIN baut auf dem neu­en Sa­tel­li­ten­bus "My­ria­de Evo­lu­ti­ons" auf, der von CNES zu­sam­men mit der fran­zö­si­schen Raum­fahrt­in­dus­trie ent­wi­ckelt wur­de. Die Nutz­last des Sa­tel­li­ten - ein ak­ti­ves LI­DAR-In­stru­ment, das auch bei Nacht und durch dün­ne Wol­ken hin­durch mes­sen kann - wird im Auf­trag des DLR Raum­fahrt­ma­na­ge­ments mit Mit­teln des BM­Wi in Deutsch­land ent­wi­ckelt und ge­baut. LI­DAR steht für 'LIght De­tec­ti­on And Ran­ging'. Zum Me­than-LI­DAR ge­hört ein La­ser, der Licht in zwei un­ter­schied­li­chen Wel­len­län­gen aus­sen­den kann. Da­durch ist das Sys­tem in der La­ge ist, auch un­ab­hän­gig vom Son­nen­licht äu­ßerst prä­zi­se Mes­sun­gen der Me­than­kon­zen­tra­ti­on auf al­len Brei­ten­gra­den durch­zu­füh­ren.
GESTRA-Empfänger
GE­STRA-Emp­fän­ger
Bild 3/11, Credit: Fraunhofer FHR/Uwe Bellhäuser

GESTRA-Empfänger

GE­STRA-Emp­fän­ge­rein­heit mit in­te­grier­ter An­ten­ne und auf­ge­setz­tem RA­DOM auf dem Ge­län­de des Fraun­ho­fer FHR in Wacht­berg.
GESTRA-Empfangsantenne
GE­STRA-Emp­fangs­an­ten­ne
Bild 4/11, Credit: Fraunhofer FHR/Uwe Bellhäuser

GESTRA-Empfangsantenne

Der in al­le Rich­tun­gen dreh­ba­re An­ten­nen­dreh­stand trägt die GE­STRA-An­ten­ne mit ih­ren 256 di­gi­tal an­ge­steu­er­ten Ele­men­ten.
GESTRA-Überwachungs- und Steuerungseinrichtung
GE­STRA-Über­wa­chungs- und Steue­rungs­ein­rich­tung  
Bild 5/11, Credit: Fraunhofer FHR/Uwe Bellhäuser

GESTRA-Überwachungs- und Steuerungseinrichtung  

Simulation der Welt­rau­m­über­wa­chung und gleich­zei­ti­gen Bahn­ver­fol­gung ei­nes Ob­jek­tes im erd­na­hen Or­bit.   
CFD-Berechnung zur Bewertung des Massenstroms um das Raumfahrzeug während des Retropropulsions-Boosts
CFD-Be­rech­nung zur Be­wer­tung des Mas­sen­stroms um das Raum­fahr­zeug wäh­rend des Re­tro­pro­pul­si­ons-Boosts
Bild 6/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

CFD-Berechnung zur Bewertung des Massenstroms um das Raumfahrzeug während des Retropropulsions-Boosts

CAL­LI­STO ist ein wie­der­ver­wend­ba­rer De­mons­tra­tor für ei­ne Senk­recht­start- und lan­dera­ke­ten­stu­fe (VTVL). CAL­LI­STO wird ge­mein­sam von DLR, JA­XA und CNES ent­wi­ckelt, ge­baut und ge­tes­tet. Das Lan­des­ys­tem wird in der La­ge sein, die ver­blei­ben­de ki­ne­ti­sche Ener­gie zu ab­sor­bie­ren, wo­durch CAL­LI­STO ei­ne si­che­re und sta­bi­le Lan­dung aus­füh­ren kann.
ReFEx nach der Abtrennung auf seiner suborbitalen Bahn im Weltraum
Re­FEx nach der Ab­tren­nung auf sei­ner sub­or­bi­ta­len Bahn im Welt­raum
Bild 7/11, Credit: DLR (CC-BY 3.0)

ReFEx nach der Abtrennung auf seiner suborbitalen Bahn im Weltraum

Das Reu­sa­bi­li­ty Flight Ex­pe­ri­ment (Re­FEx) ist ein Tech­no­lo­gie­de­mons­tra­tor für zu­künf­ti­ge ge­flü­gel­te, wie­der­ver­wend­ba­re Stu­fen. Die künst­le­ri­sche Dar­stel­lung zeigt Re­FEx in sei­ner Wie­der­ein­tritts­kon­fi­gu­ra­ti­on, nach­dem es von sei­ner Trä­ger­ra­ke­te ab­ge­setzt wur­de.
World Settlement Footprint Evolution (WSF-Evo) – Siedlungswachstum von 1985-2015 in Shanghai
World Sett­le­ment Foot­print Evo­lu­ti­on (WSF-Evo) – Sied­lungs­wachs­tum von 1985-2015 in Shang­hai
Bild 8/11, Credit: ©DLR

World Settlement Footprint Evolution (WSF-Evo) – Siedlungswachstum von 1985-2015 in Shanghai

Ge­gen­wär­tig wach­sen die Städ­te ins­be­son­de­re in Asi­en und Afri­ka in atem­be­rau­ben­dem Tem­po. In­ner­halb we­ni­ger Jah­re wuch­sen sie zu Me­ga­ci­tys. Wie kön­nen die Chan­cen der Ur­ba­ni­sie­rung sinn­voll ge­nutzt wer­den? Wie las­sen sich die ne­ga­ti­ven Be­gleiter­schei­nun­gen des schnel­len Wachs­tums mil­dern oder gar ver­mei­den? Das sind zen­tra­le ge­sell­schaft­li­che Fra­gen der kom­men­den Jahr­zehn­te. Denn die Zu­kunft ist ur­ban.
Global Urban Footprint – Europa
Glo­bal Ur­ban Foot­print – Eu­ro­pa
Bild 9/11, Credit: ©DLR

Global Urban Footprint – Europa

Das Team „Smart Ci­ties und Raum­ent­wick­lung“ der Ab­tei­lung „Dy­na­mik der Land­ober­flä­che“ am Deut­schen Fer­ner­kun­dungs­da­ten­zen­trum (DFD) lie­fert mit Hil­fe der Erd­be­ob­ach­tung ge­zielt Da­ten, In­for­ma­tio­nen zur Un­ter­stüt­zung ei­ner nach­hal­ti­gen Sied­lungs­ent­wick­lung und Be­wer­tung von Um­welt- und Stand­ort­be­din­gun­gen. Die ent­spre­chen­den Sys­tem­lö­sun­gen zie­len auf ei­ne au­to­ma­ti­sier­te In­for­ma­ti­ons­ge­win­nung aus um­fang­rei­chen und he­te­ro­ge­nen Da­ten­be­stän­den ab (Big Earth Da­ta). Da­zu kom­men Ver­fah­ren der Künst­li­chen In­tel­li­genz (Ma­schi­nel­les Ler­nen) und des ver­teil­ten Rech­nens in Com­pu­ter-Clus­tern zum Ein­satz (High Per­for­mance Pro­ces­sing and Da­ta Ana­ly­tics).
MMX-Rover
MMX-Ro­ver (Ar­tist View)
Bild 10/11, Credit: CNES

MMX-Rover (Artist View)

Das DLR über­nimmt die Ent­wick­lung des Ro­ver­ge­häu­ses, des ro­bo­ti­schen Fort­be­we­gungs­sys­tems so­wie ei­nes Spek­tro­me­ters und ei­nes Ra­dio­me­ters, die je­weils Ober­flä­chen­zu­sam­men­set­zung und -be­schaf­fen­heit mes­sen wer­den.      
Montage des vorläufigen MMX-Rover-Modells
Mon­ta­ge des vor­läu­fi­gen MMX-Ro­ver-Mo­dells
Bild 11/11, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Montage des vorläufigen MMX-Rover-Modells

Das vor­läu­fi­ge Test­mo­dell des MMX-Ro­vers er­hält be­reits zwei mon­tier­te Rä­der (Hin­ter­grund), um po­ten­ti­el­le struk­tu­rel­le Schwach­stel­len auf­zu­de­cken und zu ver­bes­sern. Das 47,5 cm x 55 cm x 27,5 cm mes­sen­de Ge­häu­se ist ei­ne Leicht­bau­kon­struk­ti­on aus ge­zielt ver­steif­ten Sand­wich­bau­tei­len mit Deck­schich­ten aus koh­len­stoff­fa­ser­ver­stärk­tem Kunst­stoff (CFK) und ei­nem Alu­mi­ni­um-Wa­ben­kern.
  • Die wichtigste internationale Konferenz für den Weltraumsektor findet vom 12. bis 14. Oktober 2020 vollkommen digital statt. Begleitet wird sie durch eine virtuelle Ausstellung.
  • Auch zum ersten Mal ist der IAC für die allgemeine Öffentlichkeit und kostenfrei zugänglich.
  • Das DLR bietet im Rahmen des Programms hochrangig besetzte Panel-Diskussionen und ist mit einem virtuellen Messestand vertreten.
  • Online-Registrierung: https://iac2020.vfairs.com/en/registration
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, internationale Kooperation

Aufgrund der besonderen Umstände in diesem Jahr trifft sich die internationale Raumfahrt-Community beim 71. International Astronautical Congress (IAC) vom 12. bis 14. Oktober 2020 erstmals rein virtuell. Unter dem Motto "Connecting @ll Space People” wird die wichtigste Konferenz für den globalen Weltraumsektor in dieser Form – ebenfalls zum ersten Mal – kostenlos und auch für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert in neuen "Cyberspace"-Formaten aktuelle sowie zukünftige Projekte und Ziele der deutschen Raumfahrt.

Begleitet wird der dreitägige Kongress von einer rund um die Uhr "geöffneten" virtuellen Ausstellung, auf der das DLR mit einem virtuellen Messestand vertreten sein wird. Eine Online-Expertendiskussion zum Thema "Wissenschaft für die Zukunft – Erdbeobachtungstechnologien im Zeitalter des Klimawandels" findet am 12. Oktober 2020 statt. Auf dem IAC 2020 – The CyberSpace Edition werden insgesamt folgende Themen aus den Bereichen Raumfahrtforschung und -technologie sowie dem Raumfahrtmanagement des DLR präsentiert:

CIMON – Mensch-Maschine-Interaktion im All

CIMON steht für Crew Interactive MObile companioN und ist der weltweit erste, in Schwerelosigkeit fliegende und dank künstlicher Intelligenz autonom agierende Astronauten-Assistent. Er kam bei der Horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst im Jahr 2018 an Bord der internationalen Raumstation ISS zum Einsatz. Auch die Weiterentwicklung CIMON-2 stellte seine Funktionalität bereits unter Beweis. Er interagierte im Frühjahr 2020 erfolgreich mit dem italienischen Astronauten Luca Parmitano auf der ISS. CIMON ist ein vom DLR Raumfahrtmanagement in Kooperation mit Airbus und IBM entwickeltes Pionierprojekt für den Einsatz von KI für die astronautische Raumfahrt.

MERLIN – Die deutsch-französische Klimamission

In der Mythologie ist Merlin ein Zauberer der Artus-Sage rund um die Ritter der Tafelrunde und die Suche nach dem Heiligen Gral. Methan ist heute ein wesentliches Treibhausgas, auf dessen Spuren sich ein zeitgenössischer Nachfolger und Namensvetter des Zauberers begeben wird, der deutsch-französische Kleinsatellit MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission). Ab 2024 soll er Methan in der Atmosphäre aus einer Höhe von rund 500 Kilometern aufspüren und überwachen. Ziel der dreijährigen Mission unter Leitung des DLR Raumfahrtmanagements und der französischen Raumfahrtagentur CNES ist unter anderem die Erstellung einer globalen Weltkarte der Methan-Konzentrationen. Außerdem soll durch MERLIN klarer werden, in welchen Regionen der Erde Methan in die Atmosphäre gebracht wird und in welchen Gebieten es ihr wieder entzogen wird.

Einzigartiges Weltraumradar GESTRA ist dem Weltraumschrott auf der Spur

GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) ist eines der modernsten Radarsysteme zur Ortung von Trümmern im Weltraum. Das weltweit einzigartige System kann Weltraumschrott und aktive Raumfahrtsysteme im erdnahen Orbit rund um die Uhr überwachen. GESTRA wurde im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagements mit Mitteln des BMWi vom Fraunhofer Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) gebaut und startet in Kürze seinen operationellen Betrieb von seinem Standort bei Koblenz aus. GESTRA soll einen signifikanten Beitrag zur Sicherheit im Weltraum auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene liefern.

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Mehr Sicherheit im Weltraum: Weltraumradar GESTRA (Animation)
GESTRA (German Experimental Space Surveillance and Tracking Radar) Im erdnahen Weltraum ziehen mehrere tausend Satelliten, Raumfahrzeuge und andere Objekte ihre Bahnen. In diesem Bereich befinden sich aber auch hunderttausende Teile Weltraumschrott: Insgesamt handelt es sich dabei um rund 8000...
Credit: DLR (CC-BY 3.0)

Wiederverwendbare Raumtransportsysteme

Die Kosten im Raumtransport zu senken und zugleich die Umweltverträglichkeit der Raumfahrt zu steigern, ist ein entscheidender Faktor, mit dem Europa auf dem Markt dauerhaft konkurrenzfähig sein kann. Erreichbar ist dies jedoch nur durch eine grundlegende Änderung der Trägerarchitektur, bei der die Wiederverwendbarkeit die größte Rolle spielt. Insbesondere die Wiederverwendung der ersten Stufe, die den wesentlichen Anteil an den Kosten ausmacht, verspricht hier ein Einsparpotenzial in Höhe zweistelliger Prozentwerte. Das DLR untersucht und erprobt dazu zwei Konzepte: CALLISTO (Cooperative Action Leading to Launcher Innovation in Stage Toss back Operations) und ReFEx (Reusability Flight Experiment).

CALLISTO ist ein wiederverwendbarer Demonstrator für eine sogenannte "Vertical takeoff, vertical landing"-Raketenstufe, kurz VTVL, also ein System, das senkrecht starten und wieder landen kann. Das Gemeinschaftsprojekt von DLR, der französischen Raumfahrtagentur CNES und der japanischen JAXA zielt darauf ab, die Kenntnis über VTVL-Raketenstufen zu verbessern und entsprechende Technologien zu entwickeln, zu testen und vermarkten zu können. Das CALLISTO-Raumfahrzeug besteht aus einer mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff betriebenen Raketenstufe. Der Antrieb kann gedrosselt werden, um präzise und weich zu landen.

Gleichzeitig verfolgt das DLR mit dem Projekt ReFEx einen weiteren, etwas anderen Ansatz für wiederverwendbare Trägerraketen und Wiedereintrittstechnologien: Anstelle einer vertikalen Landung wird die horizontale Landung einer Erststufenrakete mit autonomer Navigation und Flugführung in jeder Phase seiner Mission erprobt. Ein Demonstrationsflug ist für 2022 geplant.

Globaler Wandel: Thema Urbanisierung

Seit wenigen Jahren leben global erstmals mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und der Trend der Urbanisierung setzt sich fort. Innerhalb weniger Jahre wuchsen und wachsen Megastädte heran, es bilden sich über weite Flächen ausdehnende Städtelandschaften und ganze Landstriche werden "zersiedelt". Wie können aber auch Chancen der Urbanisierung aussehen? Wie lassen sich diese sinnvoll nutzen, wie die negativen Begleiterscheinungen des schnellen Wachstums mildern oder sogar vermeiden?

Das ist eine der großen gesellschaftlichen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Das DLR liefert mit Hilfe der Erdbeobachtung Daten für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung: Siedlungsflächen werden detailliert aus dem All erfasst und über die Zeit. So hat zum Beispiel das Projekt "Global Urban Footprint" (GUF) zum Ziel, weltweit besiedelte Flächen in einer bislang einzigartigen räumlichen Auflösung von 0,4 Bogensekunden – etwa zwölf Metern – zu kartieren.

Rover-Technologien für Mond und Mars

Das DLR setzt bei der Entwicklung von Rover-Technologien auf autonome, geländegängige Rover. In Zukunft sollen sie selbständig möglichst lange Strecken zurücklegen können. Ein Beispiel ist der deutsch-französische Rover auf der Mission Martian Moons eXploration (MMX) der japanischen Raumfahrtagentur JAXA, die 2024 starten soll. Die Landung des MMX-Rovers auf dem Marsmond Phobos ist als Teil der Mission für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant. Der mobile Landeroboter wird unter der gemeinsamen Leitung des DLR und der CNES entworfen und gebaut und soll die Oberfläche von Phobos für rund 100 Tage erkunden. Mit der Mission MMX setzen JAXA, CNES und DLR ihre bereits langjährige und erfolgreiche Kooperation fort.

Über den IAC

Seit 1951 bringt der International Astronautical Congress (IAC) jährlich Weltraumakteure aus aller Welt an einem Ort zusammen, um ihnen den Dialog und intensiven Austausch zu ermöglichen. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr mehr als 6000 Teilnehmende aus Weltraumagenturen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, wissenschaftlichen Vereinigungen, Verbänden, Instituten und Museen aus der ganzen Welt an. 2020 findet der Kongress erstmals vollständig virtuell statt.

Der IAC deckt alle Raumfahrtthemen ab und bietet den Gästen die neuesten Raumfahrtinformationen und -entwicklungen in Wissenschaft und Industrie sowie Vernetzungsmöglichkeiten, Kontakte und potenzielle Partnerschaften. Jedes Jahr wechselt der IAC das Gastgeberland und das Hauptthema. Ausrichterin des IAC ist die Internationale Astronautische Föderation (IAF), die weltgrößte Interessenvertretung im Bereich der Raumfahrt.

Kontakt
  • Andreas Schütz
    Lei­tung Me­dia Re­la­ti­ons, Pres­se­spre­cher
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Telefon: +49 2203 601-2474
    Fax: +49 2203 601-3249
    Linder Höhe
    51147 Köln
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  • Elisabeth Mittelbach
    Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)
    Raum­fahrt­ma­na­ge­ment, Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on
    Telefon: +49 228 447-385
    Königswinterer Str. 522-524
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