2. Dezember 2020

NA­SA-Award für das Team der Missi­on GRACE-FO

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 Das GRACE–FO–Team am GSOC in Oberpfaffenhofen.
Das GRACE–FO–Team am GS­OC in Ober­pfaf­fen­ho­fen.
Bild 1/3, Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten

Das GRACE–FO–Team am GSOC in Oberpfaffenhofen.

Die Missi­on GRACE–FO wur­de am 22. Mai 2018 ge­star­tet. Das GRACE–FO–Team am GS­OC in Ober­pfaf­fen­ho­fen war für die Vor­be­rei­tung und die Launch and Ear­ly Or­bit Pha­se zu­stän­dig und lei­tet ak­tu­ell den Rou­ti­ne­be­trieb.
GRACE-FO Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von rund 490 Kilometern.
GRACE-FO Sa­tel­li­ten um­krei­sen die Er­de in ei­ner Hö­he von rund 490 Ki­lo­me­tern.
Bild 2/3, Credit: Courtesy NASA/JPL-Caltech

GRACE-FO Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von rund 490 Kilometern.

Die bei­den GRACE-FO Sa­tel­li­ten um­krei­sen die Er­de in ei­ner Hö­he von rund 490 Ki­lo­me­tern. Sie er­mit­teln Da­ten zum Gra­vi­ta­ti­ons­feld der Er­de, die Rück­schlüs­se aus den Was­ser­mas­sen er­lau­ben.
GRACE-FO Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von rund 490 Kilometern.
GRACE-FO Sa­tel­li­ten um­krei­sen die Er­de in ei­ner Hö­he von rund 490 Ki­lo­me­tern.
Bild 3/3, Credit: Courtesy NASA/JPL-Caltech

GRACE-FO Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von rund 490 Kilometern.

Die bei­den GRACE-FO Sa­tel­li­ten um­krei­sen die Er­de in ei­ner Hö­he von rund 490 Ki­lo­me­tern. Sie er­mit­teln Da­ten zum Gra­vi­ta­ti­ons­feld der Er­de, die Rück­schlüs­se aus den Was­ser­mas­sen er­lau­ben.
  • Die Erdbeobachtungsmission GRACE Follow-On (Gravity Recovery and Climate Experiment-Follow-On) vermisst das Erdgravitationsfeld.
  • Die Daten und Erkenntnisse bieten einen langfristigen Blick auf Zu- und Abnahmen der Wassermassen und damit auf das Erdklima.
  • Für seine Leistungen in der Mission wurde das GRACE Follow-On Team wird mit dem NASA „Group Achievement Award“ gewürdigt.

Seit Mai 2018 umrunden die beiden Satelliten der Erdbeobachtungsmission GRACE Follow-On (Gravity Recovery and Climate Experiment-Follow-On) die Erde. Sie vermessen das Erdgravitationsfeld und seine zeitlichen Veränderungen mit hoher Genauigkeit. Der Betrieb der Mission wird vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Deutschen Geoforschungszentrums (GFZ) durchgeführt. Nun wurde das Team mit dem NASA „Group Achievement Award“ ausgezeichnet. Er wurde am 1. Dezember 2020 im Rahmen einer virtuellen Zeremonie verliehen. Die Auszeichnung würdigt Teams und Einzelpersonen, die einen hervorragenden Beitrag zu Missionen der NASA leisten.

Das Team erhält die Auszeichnung für die „herausragende Führungsleistung bei der Bereitstellung des GRACE-FO Mission Operations Systems, für das Training des internationalen Teams und die erfolgreiche Leitung der ersten Phase der Satellitenmission (Launch and Early Orbit Phase – LEOP)- und der In-Orbit-Inbetriebnahme (In Orbit Commissioning – IOC) sowie der Phase E“, so die Begründung des Jet Propulsion Laboratory (JPL). Das Leitungsteam besteht aus den Operations Mission Managern Franz-Heinrich Massmann und Krzysztof Snopek vom GeoForschungsZentrum Potsdam sowie Sebastian Löw und Kay Müller vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie leiteten die Vorbereitung der Mission sowie die LEOP. Aktuell sind sie für den Routinebetrieb am German Space Operations Center (GSOC) in Oberpfaffenhofen verantwortlich.

Die Mission GRACE-FO (Gravity Recovery and Climate Experiment-Follow-On) startete am 22. Mai 2018 als Folgemission von GRACE. Ziel der Erdbeobachtungsmission ist, anhand des Gravitationsfeldes der Erde Rückschlüsse auf die darin enthaltenen Wassermassen zu ziehen. Dafür umrundet das Satelliten-Duo 15 Mal pro Tag in einer Höhe von 490 Kilometern unseren Planeten. Der Abstand zwischen ihnen beträgt rund 220 Kilometer. Durch die Daten der Vorgänger-Satelliten GRACE, die bereits im Jahr 2002 gestartet wurden, fanden Geophysiker heraus, wo es Zu- und Abnahmen der Wassermassen auf der Erde gab. GRACE-FO führt diese Beobachtungen weiter und erstellt monatliche Karten, aus denen unter anderem die Veränderungen der Wasser- und Eismassen erkennbar sind. Diese Entdeckungen bieten einen langfristigen Blick auf das Erdklima und sind daher von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Als sekundäres Ziel der Mission werden die Abstandsänderungen des Satellitenpaars laserinterferometrisch vermessen, die durch die Erdanziehung hervorgerufen werden. Das dient der technischen Vorbereitung weiterer Missionen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir auch in Zeiten von Corona erfolgreich und international zusammenarbeiten können. Der Award zeigt, dass wir ein talentiertes und innovatives Team haben, mit dem wir auch für zukünftige Missionen hervorragend gerüstet sind“, sagt Prof. Felix Huber, Direktor Raumflugbetrieb und Astronautentraining am DLR. Das Projekt wird unter Leitung der NASA Earth Science Division (ESD) durchgeführt. Partner sind das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), Airbus und JPL. Das DLR betreibt die Satelliten im Auftrag des GFZ.

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