11. Mai 2021

DLR un­ter­stützt deut­sche De­le­ga­ti­on bei der Eu­ro­päi­schen In­ter­par­la­men­ta­ri­schen Welt­raum­kon­fe­renz (EISC)

EISC-Logo, Norwegische Präsidentschaft
EISC-Lo­go, Nor­we­gi­sche Prä­si­dent­schaft
Credit: © European Space Policy Institute (ESPI)

EISC-Logo, Norwegische Präsidentschaft

Am Mon­tag, 10. Mai 2021, tra­fen sich Ab­ge­ord­ne­te na­tio­na­ler eu­ro­päi­scher Par­la­men­te un­ter nor­we­gi­scher Prä­si­dent­schaft zur Jah­res­ta­gung der Eu­ro­päi­schen In­ter­par­la­men­ta­ri­schen Welt­raum­kon­fe­renz (EISC). Die deut­sche Par­la­men­ta­ri­er-De­le­ga­ti­on wur­de vom Deut­schen Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR) mit fach­li­cher Ex­per­ti­se un­ter­stützt.
  • Europäische Interparlamentarische Weltraumkonferenz (EISC) tagt unter norwegischer Präsidentschaft
  • DLR unterstützt deutsche Parlamentarier-Delegation


Am Montag, 10. Mai 2021, trafen sich Abgeordnete nationaler europäischer Parlamente unter norwegischer Präsidentschaft zur Jahrestagung der Europäischen Interparlamentarischen Weltraumkonferenz (EISC). Unter den aktuellen Pandemiebedingungen fand die Konferenz als Online-Veranstaltung statt. Die deutsche Parlamentarier-Delegation wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit fachlicher Expertise unterstützt.

Im Zentrum der diesjährigen Jahrestagung stand das Thema „Space and Satellites in the Arctic”. Angesichts der weiten Distanzen, der limitierten Infrastruktur und der dünnen Besiedlung der Arktis bieten Satelliten wertvolle Unterstützung beispielsweise für Wirtschaft und Forschung in der Region. Auch für das Umweltmonitoring liefern Satelliten essentielle Daten. Diskutiert wurde im Rahmen der Konferenz u. a. die strategische Relevanz von Satellitendaten aus der Arktis für die europäischen Staaten. Der Schwerpunkt wurde von der Vorstellung der aktuellen Arbeiten zum Ausbau des Andøya Spaceport als Startplatz für orbitale Trägerraketen abgeschlossen. Die norwegische Präsidentschaft plant derzeit einen thematischen Workshop für den Herbst, um den Austausch fortzusetzen.

Die anwesenden Vollmitglieder verabschiedeten im Rahmen der Jahrestagung ihre 22. Resolution zu den Themen „Development of National Space Laws“ und „Space and Satellites in the Arctic”. Zudem wurde der ESA- EISC Space for Sustainability Award verliehen. Der erste Preis ging dieses Jahr an ein Projekt namens SedimenTerra zurm Monitoring und Management von Sedimenten mit Satelliten. Der Award wurde 2012 unter polnischer Präsidentschaft eingeführt.

Die EISC wurde im Jahre 1999 als permanentes Forum des interparlamentarischen Austauschs eingerichtet. Während eines Workshops und einer Jahrestagung kommen Abgeordnete aus 13 Mitgliedsländern regelmäßig zusammen, um gesellschaftlich relevante Aspekte der Raumfahrt zu diskutieren und eine Resolution zu veröffentlichen. Seit Annahme der neuen Charta im Jahre 2011 legt die Präsidentschaft ein Thema für ihr Jahr der Präsidentschaft fest. In den letzten Jahren wurden Themen wie Nachwuchsförderung, Nachhaltigkeit, Wachstum und Governance erörtert. Die EISC-Präsidentschaft für das Jahr 2022 wird im Laufe des Jahres entschieden.

Kontakt
  • Dr. Nina-Louisa Remuß
    Stell­ver­tre­ten­de Lei­tung Bü­ro Ber­lin
    Deut­sches Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR)

    Bun­des­po­li­tik
    Telefon: +49 30 67055-478
    Markgrafenstraße 37
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