25. Juni 2021

Cott­bu­ser Ober­bür­ger­meis­ter be­sucht DLR-In­sti­tut für Elek­tri­fi­zier­te Luft­fahrt­an­trie­be

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Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch zu Besuch beim Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe
Der Cott­bu­ser Ober­bür­ger­meis­ter Hol­ger Kelch zu Be­such beim In­sti­tut für Elek­tri­fi­zier­te Luft­fahrt­an­trie­be
Credit: Christiane Schleifenbaum

Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch zu Besuch beim Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe

Prof. Lars Eng­hardt, kom­missa­ri­scher In­sti­tuts­di­rek­tor stell­te das neue In­sti­tut vor, das sich auf emis­si­ons­är­me­re, in der Re­gel stär­ker elek­tri­fi­zier­te zu­künf­ti­ge Luft­fahrt­an­trie­be für zi­vi­le Trans­port­flug­zeu­ge kon­zen­triert.

Am Donnerstag, 24. Juni 2021, besuchte der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch das Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im Gespräch mit Prof. Lars Enghardt, kommissarischer Institutsdirektor, wurde das neue Institut vorgestellt, das zukünftig zur Entwicklung des modernen Forschungs-, Innovations- und Wissenschaftsstandorts Cottbus beitragen sowie den Strukturwandel in der Lausitz unterstützen wird.

Das im Juni 2020 gegründete DLR-Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe konzentriert sich mit seiner Forschung auf emissionsärmere, in der Regel stärker elektrifizierte zukünftige Luftfahrtantriebe für zivile Transportflugzeuge. Ziel der Forschung ist die Entwicklung neuer Technologien, die zu einem klimafreundlichen, umweltverträglichen und auch leiseren Luftverkehr der Zukunft beitragen. Die wissenschaftlichen Fragestellungen orientieren sich dabei an alternativen Flugtriebwerken, wie zum Beispiel jene auf Basis von Wasserstoff, die wegen ihrer deutlich erhöhten Systemkomplexität zunächst hohe technische Anforderungen mit sich bringen. Künftig könnte somit der klassische Luftfahrtantrieb durch neuartige Konzepte ergänzt oder gänzlich ersetzt werden. Solche Konzepte gehen mit gesteigerten Anforderungen an intelligente Regelungssysteme einher, um jederzeit einen effizienten und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Darüber hinaus gilt es auch, gemeinsam mit Partnern und den verantwortlichen Behörden, Zertifizierungsregeln dieser sich stark ändernden Antriebskonzepte zu erarbeiten, damit entsprechende internationale Luftfahrtanforderungen erfüllt werden.

Nach Fertigstellung der aktuell in Planung befindlichen Prüfstände können die simulierten Antriebsarchitekturen auch in der Praxis auf ihre Wirkungsweisen hin untersucht werden. Die offizielle Eröffnung des Instituts ist für Ende des Jahres 2021 geplant.

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